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23/12/2008

Freiheit für Julien und Yldune

Interview mit Benjamin über die Durchsuchung und Verhaftung

23 Dez, 2008

 

Autonome Anarchisten, eine Erfindung der Staatsanwaltschaft

Benjamin Rosoux, 30 Jahre, ist einer der am 2. Dezember aus der Untersuchungshaft Freigelassenen im Rahmen der Ermittlungen zur Sabotage auf die Strecken der SNCF. Er erzählt, wie Kriminalbeamte und Polizisten am 11. November gegen 6 Uhr morgens im so genannten Goutailloux, in der Nähe von Tarnac (Corrèze) aufkreuzen und ihn für 4 Tage in Polizeigewahrsam und zwei Wochen in Untersuchungshaft nach Paris bringen.

Die Aussage eines Beschuldigten, der außerdem den Behauptungen widerspricht, in einer, mit dem Verweis auf Terrorismus begründeten, rücksichtslosen Untersuchung.  (weiter)

 

Spekulationen über Haftentlassung

23 Dez, 2008

 

In Frankreich wird über die Haftentlassung von Julien und Yldune spekuliert.

Während der Haftrichter ein entsprechendes Dokument bereits unterzeichnet hat, fordert die Staatsanwaltschaft nun "Sicherheitsverwahrung".

Wir dokumentieren dazu an dieser Stelle einen Artikel von "Le Parisien", der allerdings erneut in einem für französische Medien typischen Tonfall von Julien als "Chef" der "Tarnac-Gruppe" spricht.  (weiter)

 

Adressen der Gefangenen

23 Dez, 2008

 

Hier nun endlich die Adresse von Yldune:

Maison d’arret des femmes
Yildune Levy N° 369 772
6, avenue des Peupliers
F-91700 Fleury Mérogis

Auch Julien freut sich weiterhin über Post:

Julien Coupat
N° d'écrou 290173
42 rue de la santé
F-75014 Paris

Solidarität ist eine Waffe!

 

Über Sabotage als eine der schönen Künste

21 Dez, 2008

 

Der folgende Text wurde von einigen GenossInnen im Zusammenhang der Verhaftungen vom 11. November geschrieben und soll im weiten Umkreis verbreitet werden. In Zeiten der "Krise", wenn der Staat die Kapitalisten mit Milliarden Dollar überhäuft, versucht er ein weiteres Mal einige "böse Rebellen" zu isolieren, um sie alle zu eliminieren. Wir werden dieses betrügerische Spiel nicht mitspielen.

Mensch muss wirklich blind sein, um in Sabotage nicht die klassische Waffe der Ausgebeuteten zu erkennen. Und ein schlechtes Gedächtnis dazu, um zu vergessen, dass RebellInnen in keinem sozialen Krieg darauf warten, das sich alle bewegen, bevor sie damit beginnen ihre Wut auszudrücken.  (weiter)

 

Angriff auf Franzoesisches Institut in Athen

21 Dez, 2008

 

Angriff auf das staatliche Franzoesische Kulturinstitut in Athen mit Steinen und Mollis. Wie zahlreiche griechische Zeitungen heute berichten:  (weiter)

 

trend: Neuer innerer Feind "Ultralinke" - Zur "Terror"anklage gegen Jene von Tarnac

20 Dez, 2008

 

Bernard Schmid berichtet aus Frankreich

Strafrechtliche Ermittlungen gegen die so genannte „Ultragauche“: Die französische Staatsmacht schnitzt sich einen neuen „inneren Feind“ zurecht. Das Terrorismuskonstrukt bricht derzeit in sich zusammen, und ruft bis tief in die linksbürgerliche Presse hinein Widerspruch und Empörung hervor. Zugleich zeugen die Schriften der so genannten ‚Ultragauche’, die den Anklagen wegen jüngst begangener Sabotageakte zugrunde gelegt werden, von einer - pardon – ausgesprochen bescheuerten politischen Konzeption

So nette junge Leute können doch nichts Böses tun. „Ich habe sie selbst im Ort empfangen, und der Erste unter ihnen war Julien Coupat. (Anmerkung: oder Julien C., aber die französische Staatsmacht und das Publikum der Massenmedien kennen ihn ohnehin längst unter vollem Namen…) Er war äußerst nett und sehr intelligent. Sie haben den Gemüseladen wieder eröffnet und den mobilen Verkauf auf den Dörfern wiederbelebt. Sie wissen gar nicht, welche Freude ich empfinde, wenn ich Licht in den Fenstern eines Hofes sehe, der vierzig Jahre lang aufgegeben gewesen war.“  (weiter)

 

Tarnac - Die Anschuldigungen. Schlaglichter eines Interviews mit Benjamin und Matthieu

19 Dez, 2008

 

Im ersten der insgesamt vier Interviews (Video) geben Benjamin und Matthieu einen Einblick in die Verhöre und Interpretationen der SDAT-Beamten in der Zeit während des Polizeigewahrsams. Sie erklären, dass die Akte die dem Richter vorliegen wird, zwei elementar unterschiedliche Versionen der Wahrheit verbirgt, aber damit auch die Geschichte erzählt wie die SDAT und das Innenministerium versuchen das Bild einer "klassischen Terrozelle" mit Strukturen wie z.B. der ETA zu kreieren.
Eine Struktur, die auf einem "geistigen Führer" oder Chef, einer "rechten Hand" und "ausführenden Personen" basiert. Die Vorwürfe rekurrieren auf ein Bild, das aus vielen kleinen und isolierten Überwachungsmomenten zum klassischen Format einer "Terrorzelle" zusammengesetzt wird. Diese "Überwachungsmomente" und andere "Beweise" werden aus einem anderen Kontext genommen instrumentalisiert, oftmals ohne Sinn und Logik.  (weiter)

 

Neues aus der Taïga 18.12.2008 (Update)

18 Dez, 2008

 

Französische und internationale Medien spekulieren, ob der gestrige Sprengstofffund im Kaufhaus Printemps tatsächlich auf eine "Afghanische Revolutionäre Front" zurückzuführen ist.

Weil in einer Anschlagserklärung die Worte "revolutionär" und "kapitalistisch" verwandt werden, wird vielmehr die Urheberschaft von linken (bzw. "ultralinken") Gruppen unterstellt. Im britischen "Indepent" darf ein "Geheimdienstexperte" deren "Terror-Gefahr" ausbreiten:

"'[Die Ultralinke] ist eine Bedrohung, die ernstgenommen werden muß', sagte er gestern. Es gibt eine echte Wiederauferstehung dieser Bewegungen, angeführt von Gruppen in Deutschland, Großbritannien und den USA. Sie ziehen relativ junge Leute an, die oft sehr intelligent sind. Sie beginnen mit Öko-Terrorismus oder den radikalsten Tierrechts-Flügeln oder antikapitalistischen Bewegungen'".

Indes gibt es ein weiteres, sehr empfehlenswertes Solidaritätsvideo über die "bissigen Terroristen", das unter anderem in Tarnac gedreht wurde.  (weiter)

 

Goldene Hakenkralle

17 Dez, 2008

 

Hakenkrallen wurden bislang vor allen Dingen gegen Atommülltransporte in der BRD eingesetzt, wobei "made in germany" vermutlich nicht als copyright zu verstehen ist. An dieser Stelle nur ein Hinweis auf zwei, brillant geplant und durchgeführte, Aktionen: Am 7. Oktober 1996 wurden an 12 Orten in Deutschland Hakenkrallen in Oberleitungen gehängt, am 25. Februar 1997 an 8 weiteren Orten in Norddeutschland. „Autonome Gruppen“ verschickten ein ausführliches Kommuniqué und forderten den Ausstieg der Deutschen Bahn aus den Castor-Transporten. Die Bundesanwaltschaft leitete Verfahren nach §129a ein, am 6. Juli 1999 folgten mehrere Durchsuchungen. Sang- und klanglos wurden die Verfahren vier Jahre später eingestellt, nicht ohne wieder einmal beträchtliches Material über linksradikale Zusammenhänge gesammelt zu haben.

Damals bildete sich eine Solidaritätsgruppe "Goldene Hakenkralle", die den Vorwürfen, mit vielfältigen Aktionen, offensiv entgegentrat! Wer mehr über "damals" wissen will, findet hier weitere Infos.

 

Hakenkrallen: How to?

16 Dez, 2008

 

Wie ist eigentlich die Wirkungsweise von Hakenkrallen?

Die französische Zeitung "Liberation" erklärt ihren LeserInnen wie die Vorrichtungen angebracht werden und welchen Schaden sie anrichten.

Auch eine Webseite der SNCF informiert über die nächtlichen Aktionen bzw. die Aufräumarbeiten. Hier einige Bilder. (weiter)

 

Neues aus der Taïga 16.12.2008

16 Dez, 2008

 

Das Solidaritätskommitee Tarnac (whois? siehe Video-Zusammenfassung) hat heute die zweite Ausgabe eines Newsletters veröffentlicht: "Echos de la Taïga" ("Taïga-Echo"; bezieht sich auf den Namen der Polizei-Razzia in Tarnac am 11. November, "Operation Taïga").

Forderungen der Soligruppe sind z.B. die sofortige Freilassung von Yldune und Julien sowie die Rücknahme des Vorwurfs der "terrorsitischen Vereinigung".

Download Ausgabe 1 | 2

Seit gestern berichten französische Medien, dass bei deutschen Zeitungen (taz und Berliner Zeitung) Anschlagserklärungen zu Hakenkrallenaktionen in Deutschland und Frankreich eingingen.

Während die taz die Erklärung angeblich für unwichtig hielt, hat die Berliner Zeitung sie an die Polizei weitergegeben. Offensichtlich ist das BKA an den Ermittlungen beteiligt. Spekuliert wird nun, wo das Schreiben aufgegeben wurde, Hannover oder Hamburg? Der "Express" schreibt: (weiter)

 

Ultimative-Hyper-Total-Links

16 Dez, 2008

 

Das Unterstützungskommitee in Tarnac hat dazu aufgerufen, die Solidaritätsarbeit mit Grafiken, Karrikaturen oder anderen "kulturellen" Beiträgen zu unterstützen.

Wir dokumentieren hier die englische und deutsche Übersetzung des Lieds "Ultimative-Hyper-Total-Links" (Ultime Hyper Totale gauche), dessen Video auf www.dailymotion.com gepostet wurde. (weiter)

 

Tagesspiegel: Anschläge auf TGV-Bahnlinien - Spuren nach Deutschland

16 Dez, 2008

 

Nach den Anschlägen auf französische Hochgeschwindigkeitsbahnlinien im November häufen sich laut einem Zeitungsbericht Hinweise auf Verbindungen der Täter nach Deutschland.

Paris - Für eine Beteiligung deutscher Extremisten sprächen vor allem die Hakenkrallen, die bei den Attentaten in die TGV-Oberleitungen gehängt wurden, schreibt die französische Sonntagszeitung „Journal Du Dimanche“. Dies sei eine Technik „made in Germany“, die seit fast zehn Jahren vor allem von Kernkraftgegnern genutzt werde. (weiter)

 

Erklärung: der unbeschreiblichen wut ausdruck verleihen!

16 Dez, 2008

 

in den morgenstunden des 16. dezember 2008 haben wir in berlin-treptow in der bulgarischen strasse ein bullerevier und die davor parkenden fahrzeuge mit steinen und farbflaschen attackiert. diese aktion haben wir angesichts des laufenden verfahrens gegen drei angebliche mitglieder der militante gruppe, den verhaftungen von aktivistinnen in frankreich anfang november, der ermordung von alexandros durch bullen am 6. dezember in athen und der freisprüche der bullen am 8. dezember, welche für den tod von oury jalloh verantwortlich sind durchgeführt.  (weiter)

 

Yahoo: Unbekannte haben sich der Sabotage bekannt

16 Dez, 2008

 

Unbekannte haben sich in einem Schreiben auf deutsch in einer linken Berliner Tageszeitung zu den Sabotage gegen Eisenbahnstrecken in Deutschland und Frankreich im November bekannt.

"Weil wir es satt haben, haben wir heute in den morgenstunden unseren Zorn gegen das Transportnetz für Atommüll gerichtet", schreiben die Autoren dieses Briefes, erhalten Mitte November von der TAZ, von da kam er zur AFP. Am Wochenende vom 11. November, von enormen Protesten aufgehalten, brauchte ein Konvoi mit Atommüll Behälter aus Frankreich 3 Tage um im Endlager im Norden Deutschlands zu gelangen. "Mit der Brandstiftung und den Hakenkrallen gaben wir das SIgnal unseres Widerstandes auf den Strecken Paris-Straßburg, Paris-Lille, Paris-Rhône-Alpes, Paris Burgund, Ludwigshafen-Mainz (Westen), Kassel-Region der Ruhr (Zentrum und Westen), Ruhrgebiet-Hannover (idem), Bremen-Hamburg (Norden) und mehrere Strecken in der Nähe von Berlin ", fährt das Schreiben fort. Die Tageszeitung hat beschlossen diesen Brief nicht zu veröffentlichen, weil "wir haben ihn unter journalistischem Gesichtspunkt nicht interessant genug gefunden ", erklärte die Chefredakteurin Bascha Mika der AFP. *  (weiter)

 

20 Thesen zur Subversion der Metropole

15 Dez, 2008

 

Einigen Beschuldigten im Ermittlungsverfahren gegen die Tarnac9 wird von der französischen Polizei und Presse nachgesagt, an der Erstellung verschiedener Bücher und Texte beteiligt gewesen zu sein; darunter das Buch "Der kommende Aufstand", das leider nicht ins deutsche übersetzt vorliegt. Dafür an dieser Stelle die Broschüre "20 Thesen zur Subversion der Metropole", die ähnliche Analysen und Folgerungen entwickelt (rar/ pdf, 800kb). Die Seiten sind zum beidseitigen Drucken und zusammenlegen als Broschüre angeordnet. (weiter)

 

ak: Französische Polizei schießt in den Busch: Festnahmen nach Hakenkrallenaktionen in Tarnac

14 Dez, 2008

 

Am Morgen des 11. November 2008 fand die Ruhe im französischen Dorf Tarnac ein jähes Ende. Beamte der Kriminalpolizei riegelten den kleinen Ort im Département Corrèze im Zentralmassiv ab und durchsuchten einen Bauernhof. Gleichzeitig fanden in Paris, Rouen, Limoges und Metz Razzien statt. Insgesamt wurden zehn Personen aus Frankreich und Belgien in Gewahrsam genommen. Die Mutter einer Inhaftierten wurde nach drei Tagen ohne Anzeige entlassen, vier weitere kamen nach öffentlichem Druck unter Auflagen frei.

Den vier Männern und fünf Frauen wirft die Staatsanwaltschaft vor, eine "kriminelle Vereinigung mit terroristischen Zielen" gegründet zu haben. Fünf Beschuldigten wird unterstellt, in der Nacht des Castortransports vom 7. auf den 8. November Hakenkrallen in die Oberleitungen der französischen Bahn SNCF gehängt zu haben. Tausende Reisende saßen auf Bahnhöfen der prestigeträchtigen TGV- und Thalys-Linien fest. 170 Züge hatten Verspätung. (weiter)

 

Wie die Tarnac9 unterstützen?

14 Dez, 2008

 

1. Briefe, Postkarten oder Mitteilungen an die Gefangenen können geschickt werden an: Comité de soutien aux inculpés de Tarnac, le bourg, 19170 Tarnac.

2. Schreibt Julien, der im Knast in Paris sitzt. Die Adresse ist Julien COUPAT, N° d'écrou 290173, 42 rue de la santé, 75014 Paris, FRANCE.

3. Um Überweisungen nach Frankreich zu bündeln gibt es ein Solikonto in Deutschland: Rote Hilfe e.V., Konto: 7189590600, BLZ: 10020000, Berliner Bank, Verwendungszweck: Tarnac9.

4. Lest die Texte auf den Solidaritätswebseiten und informiert euch über den gegenwärtigen Stand.

5. Schafft Unterstützungsgruppen in eurer Gegend und kontaktiert die anderen. Wir brauchen ein internationales Netzwerk um Solidarität zu zeigen.

6. Welchen Weg ihr auch immer für richtig haltet; übt Druck auf französische Behörden aus, das Verfahren einzustellen.

 

Spendenkonto für die Tarnac9 in Deutschland

11 Dez, 2008

 

Solidarität braucht finanzielle Ressourcen, soviel ist bekannt. Um Überweisungen nach Frankreich zu bündeln haben wir bei der Roten Hilfe ein Solikonto eingerichtet:

Rote Hilfe e.V.
Konto: 7189590600
BLZ: 10020000
Berliner Bank
Verwendungszweck: Tarnac9

 

Glossar zu französischen Verfolgungsbehörden

10 Dez, 2008

 

Wie auch in Deutschland werden die Verfolgungsbehörden in Frankreich gegenwärtig reorganisiert. Es entstehen neue Kompetenzen, Polizei und Geheimdienste arbeiten noch enger zusammen. Der Apparat nimmt dabei auch linksradikale und anarchistische Gruppen aufs Korn (die als "anarcho-autonome" bezeichnet werden), kriminalisiert ihren Protest und betreibt Spaltungen. Tarnac kann als aktueller Höhepunkt gesehen werden, betroffen sind jedoch weit mehr Bewegungen: die freeparty-Szene, Proteste gegen Sarkozy, Unterstützung der Kämpfe in den Abschiebeknästen CPE, Widerstand gegen das Treffen europäischer InnenministerInnen in Vichy im November, Mobilisierung gegen die Datenbank Edvige und ihre "kleine Schwester" Cristina und selbstredend radikale Planungen gegen den für 2009 geplanten NATO-Gipfel.

Um im Dickicht der Verfolgungsbehörden etwas Durchsicht zu verschaffen haben wir dieses Glossar zusammengestellt. Wir freuen uns über Korrekturen und Feedback. (weiter)

 

Solidarity Pickets in Warsaw

10 Dez, 2008

 

On December 9 Warsaw anarchists organized solidarity pickets at the Greek and the French embassies. The first took place in front of the Greek Embassy. The protestors held pictures of Alexandros-Andreas Grigoropoulos, killed by police a few days ago. The anarchists, besides condemning the murder also expressed their support for protestors in Greece, for the planned general strike and the stuggle against capitalism and neoliberal reforms in Greece. The chanted different slogans such as "Murderers", "That's what your "democracy" is like", "Solidarity is our Weapon", "Bourgeoisie your end is near" and "No justice, no peace". Embassy employees refused to speak to the protestors. After some time, the protest moved up the block to the French Embassy. Passing the Parliament, just next to the Embassy, a siren was sounded and anarchists yelled "Watch out! Anarchists are coming!". At the French Embassy the protestors expressed their solidarity for the Tarnac 9.  (weiter)

 

Neues aus der Taïga 8.12.2008

8 Dez, 2008

 

Noch mehr Unterstützung für die Tarnac9 - Demonstration am 13.12.

Inzwischen haben sich neue Unterstützungsgruppen in Frankreich und anderen Ländern konstitutiert, die zu Öffentlichkeitsarbeit und Solidaritätsaktionen für die Tarnac9 aufrufen, darunter auch Moskau, New York, Barcelona, Brüssel, Genf, Strasbourg.

Am 13. Dezember findet eine Antirepressionsdemonstration in Limoges statt.

Das "Comité de soutien aux inculpés de Tarnac" ruft dazu auf, die Solidaritätsarbeit mit Grafiken, Karrikaturen und Illustrationen zu unterstützen. Mehr dazu auf der Webseite des "Comité": www.soutien11novembre.org.

 

Textauszug "L’insurrection qui vient"

8 Dez, 2008

 

Einige der Festgenommen, darunter Julien Corbat, sollen VerfasserInnen des Buches "L’insurrection qui vient" ("The Insurrection to Come") sein, herausgegeben vom "Comité Invisible" ("Unsichtbares Kommitee").

Der Text analysiert weltweite Kämpfe und versucht, radikale Interventionsmöglichkeiten gegen Staat und Polizei aufzuzeigen. Propagiert wird Sabotage gegen die "pseudopodes" (Saugnäpfe) des allgegenwärtigen, vernetzten Machtsystems. Deren Vernetzung soll durchtrennt werden.

Das Buch kann für 7 Euro bestellt werden, ein kleines Exzerpt auf englisch ist online z.B. auf http://deletetheborder.org/node/2216. Die französische Gesamtversion zum Download auf www.lafabrique.fr/IMG/pdf_Insurrection.pdf(weiter)

 

Schreibt den Gefangenen!

8 Dez, 2008

 

Schreibt Julien, der im Knast in Paris sitzt. Die Adresse:

Julien COUPAT
N° d'écrou 290173
42 rue de la santé
75014 Paris
FRANCE

Wir kümmern uns um die Adresse der zweiten Gefangenen, Yldune L.

Solidarität ist eine Waffe!

 

Hamburger Abendblatt: Farbanschlag auf französisches Konsulat

5 Dez, 2008

 

Unbekannte haben einen Farbanschlag auf das französische Generalkonsulat in Hamburg verübt. Sie schleuderten in der Nacht zum Freitag mit Farbe gefüllte Weihnachtsbaumkugeln gegen die Fassade des Gebäudes im Stadtteil Rotherbaum. Bei der Suche nach den Tätern hofft die Polizei auf Hinweise von Zeugen.

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag einen Farbanschlag auf das französische Generalkonsulat in der Heimhuder Straße verübt. Die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes ermittelt. Die Tat dürfte im Zusammenhang mit der Festnahme von Castor-Gegnern in Frankreich stehen, die dort Bahngleise angesägt hatten und dabei von der Polizei überrascht wurden. (weiter)

 

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