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13/08/2009

Perquisition du groupe d'extrème-droite Frontbahn 24 à Berlin


Police officers carry a box with items they seized while searching the flats of alleged leaders of the rightist organisation 'Frontbahn 24' in Berlin-Oberschoeneweide, Germany, 13 August 2009. Police discovered parts of uniforms in the eleven flats, a police spokesman said. No arrests were made.

Schlag gegen "Frontbann 24"

Polizei filzt Rechtsextreme

Die Berliner Polizei ist mit einer großen Aktion gegen die rechtsextremistische Organisation "Frontbann 24" vorgegangen. Sie durchsuchte zusammen mit der Staatsanwaltschaft elf Wohnungen von mutmaßlich führenden Mitglieder der Gruppe wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, teilte ein Polizeisprecher mit.

"Frontbann 24" gilt als die am schnellsten wachsende Neonazi-Organisation in Berlin und hat sich nach einer 1924 gegründeten Vorläuferorganisation der national-sozialistischen Sturmabteilung "SA" benannt. Berlins Innensenator Ehrhart Körting prüft seit dem Sommer ein Verbot der Organisation.

Die 50 bis 60 Mitglieder des "Frontbann 24" treten in schwarzer uniformähnlicher Kleidung auf. Auf den Hemden ist rechts ein Reichsadler mit Lorbeerkranz eingestickt, links prangt der Schriftzug "Frontbann 24", auf den beiden Kragenecken die Zahl 24. In den durchsuchten Wohnungen beschlagnahmte die Polizei Uniformstücke. Festnahmen habe es nicht gegeben.

"Gefährlich und verfassungsfeindlich"

Mehrere Auftritte in dieser Uniform bei Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg in diesem Jahr seien der Grund für die Durchsuchungen gewesen, sagte der Sprecher. Das öffentliche Tragen dieser Kleidung werde als "Ausdruck einer gemeinsamen, den Nationalsozialismus glorifizierenden politischen Gesinnung" gewertet.

"Ich halte den "Frontbann 24" für grundsätzlich gefährlich und für verfassungsfeindlich", sagte Körting laut seiner Sprecherin. "Er verbreitet eine fremdenfeindliche Propaganda und heizt dementsprechend das Klima auf." Ein Verbot sei ein kompliziertes verfassungsrechtliches Verfahren und werde noch geprüft.

Nach Angaben des Berliner Verfassungsschutzes ist der "Frontbann 24" seit Ende 2008 in der Hauptstadt aktiv. Die Neonazi-Kameradschaft sei aus einer Abspaltung unzufriedener Mitglieder des NPD- Kreisverbandes Treptow-Köpenick entstanden.

 

Polizei-Razzien bei rechtsextremer Gruppe "Frontbann 24"

Donnerstag, 13. August 2009, 15:36 Uhr

Berlin (Reuters) - Die Berliner Polizei hat die Wohnungen von Mitgliedern der rechtsextremen Gruppe "Frontbann 24" durchsucht.

Betroffen seien zwölf Führungskader und Angehörige des kameradschaftsähnlichen Zusammenschlusses, erklärten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Berlin. Den elf Männern und einer Frau werde das öffentliche Tragen von Uniformen und Zeichen des "Frontbann 24" als Ausdruck der Verherrlichung des Nationalsozialismus vorgeworfen.

Bei der Razzia seien diverse Kleidungsstücke sichergestellt worden, teilten die Sicherheitsbehörden mit. Außerdem seien ein Butterflymesser, ein Schlagring, Drogen und Werbeartikel mit Hakenkreuzen entdeckt worden. Die Ermittler hätten daraufhin Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen der Verbreitung von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Die Gruppe "Frontbann 24" knüpft nach Angaben der Ermittler an den 1924 als Vorläufer der nationalsozialistischen SA gegründeten Frontbann an und erinnert in ihrem Aufbau, ihren Symbolen und dem Auftreten ihrer Mitglieder bewusst an ihr historisches Vorbild aus den 20er Jahren.

Redadas en domicilios de dirigentes de organización extrema derecha en Berlín

Actualizado 13-08-2009 13:03 CET

Berlín.-  La policía de Berlín ha registrado esta mañana once domicilios de presuntos altos cargos de la organización de extrema derecha "Frontbann 24", tras la aparición pública en los últimos meses de varios miembros de la agrupación en la zona de Berlín y Brandeburgo, informó un portavoz de la policía.

Un policía porta una caja con objetos incautados durante el registro de las viviendas de presuntos miembros de la organización de extrema derecha 'Frontbahn 24', en Berlín-Oberschoeneweide (Alemania), hoy, 13 de agosto. La Policía alemana descubrió partes de uniformes en once apartamentos, según fuentes policiales.

Durante la redada, la policía encontró varias piezas del uniforme de la organización, que había sido previamente censurado y que vestían los dirigentes.

Sin embargo, hasta el momento, no se ha efectuado ninguna detención.

Según datos facilitados por la Oficina Federal de Protección de la Constitución Alemana, "Frontbann 24" constituye uno de los grupos neonazis que más rápidamente se expanden por todo Berlín.

Están activos en la capital alemana desde finales de 2008, como sucesores de los grupos "Kameradschaft Tor Berlin" (KTB) y "Berliner Alternative Süd-Ost" (BASO), que fueron prohibidos en 2005 por el entonces titular de Interior de Berlín, Ehrhardt Körting.

Su nombre, "Frontbann 24", hace referencia a una asociación de precursores de las fuerzas de asalto nacionalsocialistas "SA", que fue fundada en 1924.

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