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06/11/2009

Bundesweite Aktionen gegen Atomenergie

 



07.11. - Aktionstag gegen Atomenergie
Dezentraler Aktionstag gegen Atomenergie!
Infos: www.contratom.de/novemberaktionstag
Lüneburg: Kundgebung am Bahnhof
Am 7. November soll ein dezentraler Aktionstag stattfinden. Unter dem Motto "Mal richtig loslegen: Atomanlagen stilllegen - sofort! Gorleben dichtmachen! In Gedenken an Sébastian Briat" wird es auch i...
Am 7. November soll ein dezentraler Aktionstag stattfinden. Unter dem Motto "Mal richtig loslegen: Atomanlagen stilllegen - sofort! Gorleben dichtmachen! In Gedenken an Sébastian Briat" wird es auch in Lüneburg eine Kundgebung geben.
Beginn 18.00 Uhr am Bahnhof
Flensburg: Menschenkette & Sandwich gegen Atomkraft
Am 07. November findet ein bundesweiter Aktionstag gegen die Atomenergie statt. Daran wollen wir uns mit einer Menschenkette in der Fußgängerzone Flensburgs beteiligen. JedeR TeilnehmerIn soll ein „Sa...
Am 07. November findet ein bundesweiter Aktionstag gegen die Atomenergie statt. Daran wollen wir uns mit einer Menschenkette in der Fußgängerzone Flensburgs beteiligen. JedeR TeilnehmerIn soll ein „Sandwich“ tragen, auf dem ein Störfall dargestellt ist. Die Aktion wurde in dieser Form 1986 schon einmal mit großem Erfolg durchgeführt.
Infos: www.anti-atom-gruppe-flensburg.de
Potsdam: Demonstration gegen Atomenergie
Uhrzeit: 14:00 Wo: Potsdam, Platz der Einheit Wer: Barbara-Sophie Hohenberg zus. mit SPD, Linke, B.90 /Grüne, Greenpeace, NABU, BUND etc. Wir treffen uns am 7.11.2009 um 14 Uhr auf dem Platz der Einhe...
Uhrzeit: 14:00
Wo: Potsdam, Platz der Einheit
Wer: Barbara-Sophie Hohenberg zus. mit SPD, Linke, B.90 /Grüne, Greenpeace, NABU, BUND etc.

Wir treffen uns am 7.11.2009 um 14 Uhr auf dem Platz der Einheit in Potsdam. Wir ziehen dann zum Haus der CDU in der Friedrich-Ebert-Str. 70 und zum Haus der FDP in der Alleestr. 12.
Münster: Der CDU ihren Atommüll bringen!
Uhrzeit: 11:00 Wo: Bezirksregierung, Domplatz Münster Wer: SofA Münster Wer nicht für den sofortigen Ausstieg sorgt, muss sich auch um den Atommüll kümmern... Los gehts um 11 Uhr vor der Münster, um d...
Uhrzeit: 11:00
Wo: Bezirksregierung, Domplatz Münster
Wer: SofA Münster

Wer nicht für den sofortigen Ausstieg sorgt, muss sich auch um den Atommüll kümmern... Los gehts um 11 Uhr vor der Münster, um dann ein Atommüllfass als kleines Erinnerungsgeschenk zur CDU an der Mauritzstraße zu bringen.
Kommt zahlreich, bringt Atommüllfässer, Transpis und Strahlenschutzanzüge mit!
weitere Informationen: www.sofa-ms.de
Remlingen: Mahnwache am Endlager Asse-II
Uhrzeit: 15:00 Wo: Wolfenbüttel, Fußgängerzone Wer: Asse-II Koordinationskreis / U. Dettmann Mahnwache am Asse-Schacht "Stoppt die Flutung JETZT!" - für die am wenigsten unsichere Lösung Infos: www.as...
Uhrzeit: 15:00
Wo: Wolfenbüttel, Fußgängerzone
Wer: Asse-II Koordinationskreis / U. Dettmann
Mahnwache am Asse-Schacht "Stoppt die Flutung JETZT!" - für die am wenigsten unsichere Lösung

Infos: www.asse2.de
Wolfenbüttel: Infostand zur Asse-II
Wolfenbüttel, Fußgängerzone Versammlung von 11 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone in Wolfenbüttel, vor dem Bankhaus Seeliger Infos: www.asse2.de
Wolfenbüttel, Fußgängerzone
Versammlung von 11 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone in Wolfenbüttel, vor dem Bankhaus Seeliger

Infos: www.asse2.de
Braunschweig: Asse-Stand
Braunscheig, "Guten Morgen Laden" Infos zur Asse-II von 10 bis 16 Uhr im "Guten Morgen Laden" in Braunschweig, mit einem Asse-Stand - Infos und Asse-Artikel (T-Shirts, Holz-A's,...) Infos: www.asse2.d...
Braunscheig, "Guten Morgen Laden" Infos zur Asse-II von 10 bis 16 Uhr im "Guten Morgen Laden" in Braunschweig, mit einem Asse-Stand - Infos und Asse-Artikel (T-Shirts, Holz-A's,...)
Infos: www.asse2.de
Hamburg: Aktion "Atom-Zombie-Die-In"
Viele ehemalige Kernkraftwerksmitarbeiter und sonstige sind leider bei einem Unfall verstrahlt worden und schlurfen als Strahlenzombies in das Kundenzentrum, wo sie dann jämmerlich umfallen und krepie...
Viele ehemalige Kernkraftwerksmitarbeiter und sonstige sind leider bei einem Unfall verstrahlt worden und schlurfen als Strahlenzombies in das Kundenzentrum, wo sie dann jämmerlich umfallen und krepieren. Danach gehen die Zombies dann Aufforderungen zum Ökostromwechsel verteilen.

Das ganze soll beginnen um 12.00 Uhr, Treffpunkt Mönkebrunnen / Mönkebergstraße, vor dem Kundencenter von Vattenfall
Braunschweig: Flashmob „Atomkraft tötet!“
In Braunschweig wird ein Flash-Mob unter dem Motto "Atomkraft tötet!" auf dem Schlossplatz stattfinden. Die Aktion wird insgesamt nur 15 Minuten dauern: 11:50 Uhr Treffen am Rathaus, Erläuterung und I...
In Braunschweig wird ein Flash-Mob unter dem Motto "Atomkraft tötet!" auf dem Schlossplatz stattfinden. Die Aktion wird insgesamt nur 15 Minuten dauern:
11:50 Uhr Treffen am Rathaus, Erläuterung und Instruktionen
11:55 Uhr Beginn
12:00 Uhr "Sterben"
12:05 Uhr Auflösung

Die Aktionsform "Die In" erhält den lokalen Bezug durch fünf 4m-lange Transparente, die die Entfernungen zu den Atommülllagern ASSE II, KONRAD, Morsleben, Gorleben und PTB angeben. Zwischen den "Toten" werden Atommüllfässer stehen. Wer sich nicht gerne "totstellen" möchte, kann z.B. auch die Ortsschilder "... ist überall. Atomkraft - Nein Danke!" halten oder die Konturen der "Opfer" mit Kreide nachzeichnen. Es wird auch einen Informationsstand u.a. mit Einwendungsformularen zu Morsleben geben.
Salzwedel: Demonstration zu E.ON Avacon
Unter dem Motto: ´Mal richtig loslegen!´- Aktionstag gegen Atomenergie lädt die BI Lüchow-Dannenberg am Sa. 7.11.2009 um 5 vor 12 Uhr in Salzwedel zu einer Demo. Demotreffpunkt: Salzwedel, Ecke Breite...
Unter dem Motto: ´Mal richtig loslegen!´- Aktionstag gegen Atomenergie
lädt die BI Lüchow-Dannenberg am Sa. 7.11.2009 um 5 vor 12 Uhr in Salzwedel zu einer Demo.

Demotreffpunkt: Salzwedel, Ecke Breite Str. Neuperver Str.

Mit dabei sind Trecker und der MMKW!
Göttingen: Mahnwache am Lokschuppen
Am Samstag ist mal wieder e.on mit ihrem Infomobil in der Stadt, und zwar in der Lokhalle zu den "Energietagen". Eine Mahnwache mit Aktionsstand ist dort angemeldet, das AntiAtomPlenum ruft euch auf, ...
Am Samstag ist mal wieder e.on mit ihrem Infomobil in der Stadt, und zwar in der Lokhalle zu den "Energietagen". Eine Mahnwache mit Aktionsstand ist dort angemeldet, das AntiAtomPlenum ruft euch auf, dort ab 12 Uhr mittags (Samstag, 7.11.) vorbeizukommen. E.on ist nicht nur am Neubau von AKWs in Großbritannien und Finnland beteiligt, sondern will auch hier die alten AKWs noch viele Jahre länger laufen lassen.
Hildesheim: Mahnwache auf dem Neustädter Markt
Mahnwache zwischen 8:30 Uhr und 11 Uhr auf dem Neustädter Markt in Hildesheim.
Mahnwache zwischen 8:30 Uhr und 11 Uhr auf dem Neustädter Markt in Hildesheim.
Hildesheim: Mahnwache auf dem Rathaus Markt
Mahnwache zwischen 11:00 Uhr und 13:30 Uhr auf dem Rathaus Markt in Hildesheim.
Mahnwache zwischen 11:00 Uhr und 13:30 Uhr auf dem Rathaus Markt in Hildesheim.
foto: fotograf david sterboul

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L'outil du gendarme pour renforcer la cohésion sociale en Afghanistan

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Brice HORTEFEUX, ministre de l'intérieur, de l'outre-mer et des collectivités territoriales s'est rendu à Satory mardi 3 novembre 2009, pour rencontrer les 150 gendarmes qui s'apprêtent à partir en Afghanistan, en vue de contribuer à la formation d'une police afghane.

RENFORTS. Quelque 150 gendarmes français seront déployés en Afghanistan d'ici à la fin de l'année pour participer à la formation et au «conseil» de policiers afghans, a annoncé aujourd'hui la Direction générale de la gendarmerie nationale (DGGN). Deux escadrons de gendarmerie mobile, venus de Chauny (Aisne) et de Versailles-Satory (Yvelines) et comptant une cinquantaine d'hommes chacun, seront par ailleurs déployés dans l'est de l'Afghanistan, respectivement à la mi-novembre et à la mi-décembre.

(AFP via le Figaro.fr)

 

00:15 | Lien permanent | Commentaires (0) |

"Tirs amis"...le Major Malik Nadal Hasan tue ses collègues à Fort Hood aux Etats-Unis et un policier ouvre le feu sur des soldats en Afghanistan

Hier:

Un policier afghan tue cinq militaires britanniques

4 novembre 2009 – 17:58

 

Bavure ou action délibérée? Pour le moment, l’enquête qui a été ouverte suite à la mort de cinq soldats britanniques, ce 4 novembre, dans la province du Helmand, un des bastions de l’insurrection talibane, pencherait plutôt vers un acte hostile.

L’incident s’est déroulé à l’approche d’un barrage tenu par la police afghane, situé dans le district de Nad Ali. Des militaires britanniques ont alors été pris sous le feu d’un policier afghan, qui n’aurait fait aucune sommation. Trois soldats du régiment des Grenadier Guards et deux de la police militaire royale sont tués et six autres ont été blessés, deux même que deux policiers afghans. L’auteur des tirs meutriers a réussi à prendre la fuite.

 

Ce soir :

Douze morts dans une fusillade sur une base américaine


Douze personnes sont mortes et trente et une ont été blessées, jeudi 5 novembre, dans une fusillade qui s'est déclarée sur une base de l'armée américaine au Texas, selon un responsable américain du département de la défense. L'armée a indiqué qu'un des tireurs avait été tué et que deux autres avaient été arrêtés. Les trois sont des militaires.

"The suspected gunman was identified by ABC News as Major Malik Nadal Hasan."

 

Ils se tuent entre eux..."tirs amis"...

00:04 | Lien permanent | Commentaires (0) |

05/11/2009

La compagnie de sécurisation du Bas-Rhin "renforce la cohésion sociale des quartiers" - À LA RECHERCHE DU NOUVEL ENNEMI

source wiki:

Les Compagnies de Sécurisation , communément appelées Compagnies de Sécu ou CS, sont des unités de police urbaine dépendant de la direction centrale de la sécurité publique du Ministère de l'Intérieur, dont la création remonte à 2003, relancées en 2008 dans le but « de renforcer la cohésion sociale des quartiers »

 

article France 3 Alsace :

La compagnie de sécurisation du Bas-Rhin

C'est une nouvelle unité polyvalente d'appui territorial dédiée à la lutte contre la délinquance

-5% dans les deux ans : c'est l'objectif de baisse de la délinquance générale affiché par le gouvernement. Après d'autres grandes villes françaises, Strasbourg est dotée depuis le 1er octobre d'une compagnie de sécurisation dédiée à la lutte contre la délinquance mais aussi à la prévention et à la lutte contre les violences urbaines. Cette unité polyvalente d’appui territorial a été présentée officiellement mercredi matin par le préfet de région.

 

Collection Négatif

À LA RECHERCHE DU NOUVEL ENNEMI
2001-2025 : rudiments d'histoire contemporaine
Pièces et main d'œuvre | 220 pages | 12 x 18,5 cm
13 euros | isbn 978-29158303-2-3

C'est un lieu commun que dans toute société, l'ordre repose sur le sacrifice de moutons noirs, brebis galeuses et boucs émissaires, désignés à l'unanimité violente des sociétaires. D'où l'intérêt de connaître le nouvel ennemi de la Sécurité globale, cible des stratèges de la Rand Corporation (le plus important institut d'analyse et de planification américain) et des « livres blancs » du gouvernement.
Après l'« écoterrorisme », ennemi à peu près imaginaire, produit du FBI et de l'écrivaste Jean-Christophe Rufin (Le parfum d'Adam) ; après le « bioterrorisme », ennemi bien réel issu des laboratoires de l'État – comme démontré par l'affaire de l'« anthrax » en 2001 – voici le mauvais Terrien. Réfractaire au « Green New Deal », aux « écotechnologies »; nanotechnologies, géo-ingénierie, nucléaire et informatisation de la « planète intelligente », cyberville globale où chacun se plie aux règles de la survie technifiée. Sauf à devenir le nouvel ennemi de l'« humanité élargie » : post-humains, transhumains, cyborgs, « Successeurs », « hommes bioniques », « augmentés » et autres « Singularités », qu'on nous assigne désormais comme notre futur inéluctable et désirable.
Huit ans après, le fin mot de la « World War on Terrorism ». Ce qu'elle a permis. Ce qui a changé. Ce qui a été perdu sans retour. Et l'avènement de l'Ordre Vert dans un monde en contraction où s'effondrent les frontières entre local et global, intérieur et extérieur, temps de paix et temps de guerre.

Ceux qui écrivent à l'enseigne de Pièces et Main d'Œuvre enquêtent depuis 2001 sur les effets réciproques de la guerre et des technologies. Ils ont publié aux Éditions L'Échappée Terreur et possession, enquête sur la police des populations à l'ère technologique, et Aujourd'hui le Nanomonde. Nanotechnologies : un projet de société totalitaire.

http://www.lechappee.org/

 

Jeudi 1 mai 2008
Cet article est une (mauvaise) mayonnaise policière qui prépare (cherche à légitimer) arrestations et procès en tout genre dont voici quelques exemples : CFDT, syndicat jaune ?, CFDT contre AC ! : le syndicalisme responsable a trouvé ses coupables, Rassemblement pour Ivan, Federico et Nicola libérés !.

Pour ne pas être démuni dans de telles circonstances, un conseil de lecture : Face à la police / Face à la justice.

Certains sont probablement heureux d’une telle forme de reconnaissance (incarner lennemi intérieur). Cest nimporte quoi. Pas envie ni temps pour en dire davantage, le post qui suit, trouvé sur Indymédia, établit une distance critique minimale :

Pour ceux qui ne le savaient pas, une enquête nationale est en cours autour de la dite «mouvance anarcho-autonome». Ce nouvel article, tracé sous la dictée policière, joue à nouveau sur le spectre dun retour du terrorisme dextrême-gauche, de type Action Directe, pour enfermer davance au nom de suspicions d’«intentions terroristes» ceux et celles qui sorganisent en marge des partis et des syndicats.
Ceux-là même qui seraient susceptibles — ne lont-ils déjà pas fait lors, notamment, du CPE ? — détablir les passerelles qui manquent à un mouvement social qui sépuise à force de saffronter à des aveugles et à des sourds. Ceux-là mêmes qui nourrissent des perspectives plus larges que de simples revendications et pensent quil ny a pas quen mai quon peut se révolter. Peut-être est-ce cela qui dérange.
Que faire quand les voies politiques traditionnelles (pseudo-contre-pouvoirs institutionnels, pétitions, manifestations, grèves encadrées) apparaissent incapables d'infléchir les politiques gouvernementales et, au-delà, de faire émerger un monde — ou des mondes — qui échappe à la logique implacable du capitalisme ?
Dautres idées, dautres formes de vie, dorganisation, denvisager la politique et la révolte existent. Ne les laissons pas nous terroriser, nous bâillonner, nous enfermer, nous «groupusculiser», nous séparer.
Les flics et les médias rêvent de terroristes quand nous voyons des ami-e-s, des copains, des copines et des camarades.
Ils veulent faire peur et, pour y parvenir, en rajoutent sur les faits, tablent sur des suspicions, établissent des liaisons foireuses et instituent de faux modèles, de fausses «références».
Il tient à tou-te-s de ne pas y donner foi, den discuter autour de nous pour nous faire notre propre idée… car on ne peut pas répéter sans cesse que les médias mentent, manipulent et leur donner crédit quand est utilisé, répété, le mot-clef «terroriste», repoussoir institué susceptible de faire passer des activistes, des militants pour des criminels et pourquoi pas des assassins.
Regardons lhistoire, voyons à quels points certains pratiques étaient courantes il ny a pas si longtemps, sans pour autant que leurs auteurs soient dénoncés comme terroristes… et demandons nous pourquoi.
Ne pas lâcher. Se sentir solidaire. Garder la pêche.


Les nouveaux combattants de l’ultragauche

Violences et tentatives dattentat se multiplient contre les bâtiments publics. Leurs auteurs sont souvent de très jeunes militants autonomes qui haïssent l’État et le capitalisme, et jugent lextrême gauche «embourgeoisée». Les Renseignements généraux les surveillent de près. État dune menace qui progresse… et inquiète.


Elles ont tout juste 20 ans, lui à peine plus. Familiers des squats de Toulouse où se croisent jeunes paumés, SDF à la dérive et militants anarchistes et autonomes, les deux jeunes filles et leur compagnon ont été interpellés par la police un matin de janvier, après des semaines d’enquête et de surveillance. Lattentat à la voiture piégée, quils avaient fomenté à Rennes quelques jours plus tôt, avait heureusement échoué : les trois bouteilles de gaz cachées dans une voiture garée devant le siège de la Direction régionale des douanes navaient pas explosé. Mais le petit carnet noir retrouvé sur lun des membres de ce commando attestait sa marche vers la violence : les policiers y ont retrouvé des repérages pour la préparation de vols à main armée dans la capitale bretonne et le mode demploi nécessaire à la fabrication dexplosifs.

Lexemple nest pas isolé : depuis deux ans, les Renseignements généraux disent avoir observé une recrudescence de telles formes dengagement, à la confluence de laction politique et du terrorisme. Profil type de ces nouveaux combattants de l«ultragauche» : de très jeunes gens issus de la mouvance anarchiste ou libertaire et de lextrême gauche la plus radicale, engagés dans le refus de l’État, du capitalisme et de la mondialisation, qui vivent et se déplacent en petits groupes, ne travaillent pas et sont à la recherche de toutes formes de contestation radicale. À la demande de Michèle Alliot-Marie, un vaste recensement national des actes et des groupes en relation avec cette mouvance est en cours.

Un récent rapport de la Direction centrale des RG, classé confidentiel et remis à la ministre de lIntérieur, estime le nombre de ces militants «entre un et deux milliers» dans lensemble de la France et signale lexistence de «quelques centaines déléments radicaux» — que la hiérarchie policière estime «aux alentours de 300». Leurs terrains privilégiés sont situés à Toulouse, Montpellier, Nantes, Rennes, Grenoble, Lyon et dans la région parisienne. On les retrouve dans les grandes manifestations politiques comme les défilés contre le contrat première embauche (CPE) en 2006 et la réforme des retraites en 2007, où ils se joignent souvent aux «casseurs». On les remarque aussi dans les rassemblements de soutien aux sans-papiers ou les protestations contre les expulsions. Les cortèges de militants altermondialistes à loccasion des sommets du G8 constituent pour eux des points de ralliement obligés. Leurs retrouvailles avec leurs homologues européens y suscitent des déchaînements de violence — comme à Gênes, en 2001, où les carabiniers sétaient laissé entraîner dans une sanglante bataille rangée.

Mais, si leur vigueur et leur résistance surprennent dans les bagarres avec les forces de lordre, ils nont pas le profil des skinheads et autres brutes de lextrême droite fascisante. «Ils ne constituent pas une organisation structurée, mais ils ont une culture politique et une formation idéologique bien supérieures, explique un dirigeant policier. Et ils maîtrisent les techniques de la guérilla urbaine, ce qui les rend redoutables.» Ils lisent la presse (même sils dénoncent sa «soumission au capitalisme»), communiquent via Internet, animent parfois des sites Web dont lobjet apparent est le soutien aux prisonniers ou aux immigrés. Ils rêvent de grèves générales et leur référence continue dêtre Action directe, qui enchaîna hold-up, attentats et assassinats dans les années 80. Doù la crainte policière de voir ces émules passer à lacte un jour. Signe dune adulation jamais démentie : en décembre 2007, un petit groupe de sympathisants toulousains, le MixArt Myrys, organisait une vente de tableaux au profit dun comité de soutien aux prisonniers politiques dAction directe — Nathalie Ménigon, lun des pivots d’AD, est en semi-liberté au centre de détention voisin de Seysses…


Bombes et sabotages

Les RG locaux évoquent parallèlement lexistence, dans lagglomération toulousaine, de plusieurs squats politiques de la même mouvance, dont un, baptisé Le Pavillon sauvage, a investi des bâtiments militaires. Les registres policiers attribuent aussi à la mouvance dultragauche plusieurs tentatives dattentat non revendiqués dans la Ville rose : des jets de cocktails Molotov en série, en avril 2007 (juste avant la visite de Ségolène Royal), contre la Chambre régionale des comptes, lANPE et le Conseil économique et social ; le dépôt dun réchaud piégé devant un poste de police le 14 juin suivant ; et même une bombe artisanale placée au centre de rétention administrative des Minimes, le 16 octobre, avant la visite annoncée du préfet…

Le 7 mars, dautres bombes ont été désamorcées devant le centre des impôts, et une semaine plus tard devant lentrée de limmeuble qui abrite le siège régional du Medef : un flacon isotherme empli de liquide explosif qui fit long feu, mais qui rappelle — par lobjectif et la méthode — lengin retrouvé dans les toilettes dHEC, à Jouy-en-Josas, le 23 août 2007, près de lamphithéâtre où se tenait luniversité dété du Medef, que devait inaugurer Laurence Parisot et qui attendait la visite de Nicolas Sarkozy… Les 16 bouteilles pleines dun mélange dessence et de white spirit étaient reliées à un dispositif de mise à feu équipé dun minuteur. «Une bombe artisanale mais de bonne facture», avaient diagnostiqué les experts — qui se déclencha sans exploser.

Sans atteindre le degré dorganisation ni lefficacité des «modèles» dAD, de telles tentatives devenues courantes font craindre aux RG «la renaissance dun terrorisme de nature idéologique» à la gauche de lextrême gauche électorale (celle de la LCR et de Lutte ouvrière), que ces militants autonomes jugent embourgeoisée et vendue au système. Leurs tracts et leurs slogans nappellent pas au rejet du capitalisme mais à sa «destruction», de même quà celle des symboles de «l’État répressif» : prisons, locaux de police ou de justice. Les spécialistes du ministère de lIntérieur nexcluent pas que de tels partisans, électrons libres évoluant à la gauche des syndicats SUD, soient aussi à lorigine des sabotages de voies ferrées perpétrés au moment des grèves de la SNCF en 2007.

Le 23 janvier, un jeune couple a été arrêté par des douaniers au péage autoroutier de Vierzon (Cher). Déjà repérés dans des squats autonomes de Rennes, Nantes et Montreuil-sous-Bois, ils cachaient dans leur voiture 1,6 kilo de chlorate de soude et un mode demploi en plusieurs langues pour la fabrication de bombes artisanales à partir de ce produit. Ils détenaient aussi les plans détaillés du centre de détention pour mineurs de Porcheville (Yvelines).

Lenquête a révélé un étonnant recoupement : lADN de la jeune femme correspondait à une empreinte relevée sur lengin explosif trouvé sous une voiture de police en mai 2007, aux abords du commissariat central du 18e arrondissement de Paris — un attentat revendiqué par… les indépendantistes corses du FLNC-Union des combattants ! «Les militants de ces mouvances nont rien de commun, mais ils se croisent souvent dans des foyers ou des lieux réservés aux associations», explique un responsable policier.

À Fontenay-sous-Bois, le 19 janvier, trois autres de ces «routards anarcho-autonomes» — selon les RG — avaient été interceptés en possession de substances explosives et de clous, alors quils se rendaient à une manifestation sous les murs du centre de rétention administrative de Vincennes. À Rennes, les enquêteurs ont saisi des tracts détournant de vieux slogans féministes : «Si je sais faire un gâteau, je sais faire une bombe.» Dans lAude, une note récente relevait la montée des agitations contre lusine dOGM de Monsanto et prévenait : «Lusage dexplosifs artisanaux nest plus exclu.» Plus modestement, les RG de lHérault ont signalé les débordements de militants qui appelaient à «brûler les voitures des bourgeois» et joignaient le geste à la parole.

Loin dendiguer cette progression, les arrestations de ces militants alimentent la contestation et renforcent les mouvements qui la relaient. De nombreux comités de défense se sont créés ces derniers mois, ainsi que des «caisses de soutien» aux détenus. Lune d'elles, baptisée Calimero — du nom du poussin noir du dessin animé dont le leitmotiv est : «Cest trop inzuste» —, appelait récemment à «la continuité de révoltes qui peuvent être individuelles ou collectives et prendre diverses formes». Un site Internet dultragauche reproduisait, il y a quelques jours, la lettre de deux des trois militants interpellés à Fontenay, écrite de leur prison. «Nous espérons, concluaient-ils, que nous sommes nombreux à avoir cette rage au cœur pour tisser les solidarités qui feront les révoltes.» Lun des internautes a répondu : «Tenez bon. On est avec vous. En pensée et en action.»

Tour d’Europe de l’ultragauche
Dominique Dunglas (à Rome)
En Grèce, depuis le démantèlement (en 2003) du groupe historique du 17-Novembre, à lorigine dune cinquantaine dattentats entre 1975 et 2000, de nouveaux groupes sont apparus : le principal est EA (Lutte révolutionnaire), auteur dune attaque contre le convoi du ministre de la Culture en 2006 et dun tir de roquette contre lambassade des États-Unis à Athènes. Dautres groupes anarcho-révolutionnaires ont parfois ciblé des intérêts français — des concessions Renault et Citroën en 2006 — en réplique à des expulsions de squats autonomes dans notre pays.
En Allemagne, de petites cellules révolutionnaires se sont signalées à Berlin et à Hambourg, ainsi que lors du sommet du G8 à Heiligendamm, au printemps 2007. Le 2 juin 2007, à Rostock, une troupe de militants ultraviolents sest attaquée à coups de cocktails Molotov et de feux dartifice aux forces de lordre, blessant 433 agents et policiers.
En Espagne, les héritiers des Grapo (Groupes dappui à la résistance antifasciste), dont le dernier commando a été arrêté en janvier 2008 à Barcelone, sappellent Okupas, actif en Catalogne, et Antifa, implanté à Madrid ; ces deux mouvements multiplient notamment provocations et bagarres contre la police locale.
En Belgique, dex-membres des anciennes Cellules communistes combattantes ont formé un Bloc marxiste-léniniste, dont la propagande salimente du conflit nationaliste entre Wallons et Flamands

Italie : Les Brigades rouges ne sont pas mortes
Le 2 mai 2003, le contrôle de routine dun couple dans un train à proximité de Florence dégénère en fusillade. Un agent et Mario Galesi, lhomme qui avait ouvert le feu contre les policiers, périssent. Nadia Desdemona Lioce, la femme du couple, est arrêtée.
Les nouvelles Brigades rouges sont décapitées. Car, vivant en clandestinité depuis 1995, Nadia Lioce, 45 ans, était devenue la chef des terroristes se revendiquant des BR. Cest sa cellule qui avait assassiné en mai 1999 léconomiste Massimo DAntona et, en mars 2002, le conseiller du ministre du Travail Marco Biagi.
Lagenda et lordinateur de Nadia conduisent à larrestation de ses compagnons darmes. À lépoque, larrestation de lintégralité des membres des Brigades rouges-Parti communiste combattant (BR-PCC) est considérée comme léradication des derniers vestiges des BR. Erreur. En février 2007, un coup de filet conduit à larrestation dune quinzaine de militants se revendiquant des nouvelles Brigades rouges. La police découvre une cache darmes et des documents qui indiquent la préparation dattentats contre deux journaux, Il Corriere della sera et Libero, et contre la villa de Berlusconi en Sardaigne.
La présence de sept syndicalistes sur les quinze personnes incarcérées est un choc pour lopinion, car elle semble indiquer une complicité entre terrorisme et monde syndical, comme dans les années 70. Les derniers militants arrêtés appartiennent à une génération spontanée qui na pas connu les acteurs des «années de plomb» et qui a poussé dans les réseaux alternatifs des squats. Elle réunit altermondialistes, anarchistes et une frange décologistes durs. La police redoute que le retour au pouvoir de Silvio Berlusconi ne relance des violences similaires à celles du début des années 2000 commises contre des banques, des tribunaux et des sièges de son parti, Forza Italia.
Presse jaune, 1er mai 2008
(Hervé Gattegno, Le Point).


Réponse des Pavillons sauvages, le 5 mai 2008

Les Pavillons sauvages sont cités dans l’article du 1er mai 2008 sur «les nouveaux combattants de l
ultragauche», cela entre deux paragraphes parlant de terrorisme, nous entendons exercer un droit de réponse afin déclaircir ce qui pourrait passer pour un amalgame légèrement hâtif.

Les Pavillons sauvages sont un squat qui réunit la plèbe universelle ! Cette même plèbe qui, depuis plus d
un an que le lieu existe, a créé :
— Une crèche parentale gratuite que lon nous empêche toujours douvrir sous prétexte que le lieu nest pas légal, «si vous louvrez on vous met en prison», quand Toulouse compte environ 3000 demandes non satisfaites de places supplémentaires dans les crèches, que nos locaux sont aux normes et attendent des mêmes pouvoirs publics une officialisation, que nous disposons du personnel qualifié, que malgré ce que peut croire lopinion véhiculée le plus souvent par les grands médias, certains voisins, ou la police, nous payons nous aussi nos factures…
— Une salle de 4 ordinateurs connectés, libres daccès, trois espaces dexposition, une salle de rencontres musicales qui compte bientôt la centaine dévènements gratuits, deux locaux de répétition, une salle polyvalente, des ateliers darts plastiques, de photo, de vidéo, une fripe, deux potagers, un parc rendu public, un compost de quartier, etc. Tout cela dans la liberté et la gratuité.

C
est évident, ce sont les gens le plus à gauche qui sont dangereux, et non pas les centuries de mercenaires humanoïdes surarmés… Les loups se font encore passer pour des brebis. Et la société civile achèvera-t-elle sa lobotomie au hurlement des sirènes du chantage social ? Qui fait seulement le compte ? Toutes les maladies apparaissent aujourdhui en occident de la surconsommation et de lorganisation du travail, non de la faim. Le cancer de nos vies provient de cette dette infinie quest lorganisation économique. Notre planète toute entière en crève.

Qui fait seulement le compte ? Les acquis sociaux fondent au soleil, les pauvres sont maintenant exclus même du RMI, les associations mettent la clé sous la porte. Une MJC disparaît, une prison pour mineurs se construit.

La justice ne peut consister qu
à relier enfin dommages et réparation. Ces quelques centaines de milliers dactivistes amoureux de justice et de vérité, certes légèrement excitables par les injustices sociales représentent évidemment un danger pour loligarchie — mais qui sen plaindrait ?

En France, nous disposons de deux millions de logements vides, et d
encore 300.000 personnes dehors. Vous ne voyez rien de choquant à cela ? Nous si, alors nous occupons. Nous violons cette sacro-sainte propriété ; celle-là même qui dicte que larmée rénove pour 400.000 € des locaux quelle détruit trois ans plus tard ; qui préfère à une joyeuse friche sociale, culturelle et écologique, une nouvelle résidence-barre en crépit, éradiquant lactuel îlot de verdure, désertant la rue, et enfin installant lanonymat dans lequel croît si bien linsécurité.

Notre initiative est «autonome», en ce sens qu
elle «se donne son sens». Le capitalisme ne peut-il rien tolérer qui ne soit son émanation propre ? Devrait-il se sentir en péril sil nimposait pas toutes ces mesures coercitives ? Doit-on taper sur les manifestants, expulser toute zone échappant encore au Contrôle ? Et combien de temps appellerons-nous encore cela démocratie ?

Notre justice crée elle-même les criminels, car le même acte peut recouvrir un sens diamétralement opposé selon le contexte. Et le contexte, c
est, au cas où vous ne lauriez pas remarqué, que le monopole de la violence revient aux États, aux mafias (qui ne sont dailleurs plus si différentiables), et au monde du travail. À quoi peut-on sattendre lorsque lon organise lexploitation généralisée ? La violence nest précisément jamais gratuite.

Pour conclure, permettez-nous une petite citation de ce cher Albert Cossery, «personne n
ignore que les pauvres sont capables de tout. Depuis des temps immémoriaux, cétait là le seul principe admis et cautionné par les classes possédantes. Mais ce principe outrageant procéde dune imposture car, si les pauvres sont capables de tout, ils seraient déjà riches à linstar de leurs calomniateurs. Doù il découle que, si les pauvres persistent dans leur état, cest tout simplement quils ne savaient pas voler.»

Il y a cependant une différence entre pauvreté et misère. On «misère» aussi bien à 3000 € par mois ; la frugalité, elle, est davantage un signe de puissance, de «résorption dans l
essentiel» comme qui dirait.

À bon entendeur,

http://juralibertaire.over-blog.com/article-19199072.html


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Primus "Wynona's Big Brown Beaver"

 

 

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04/11/2009

Le général d’armée Raymond Germanos aime bien l'Autriche et les très jeunes enfants

Ancien chef du cabinet militaire des ministres Charles Millon et Alain Richard, le général Germanos, 68 an, va comparaître devant le tribunal correctionnel pour détention d’images à caractère pédophile, mettant en scène de très jeunes enfants. Il risque jusqu’à deux ans de prison et 30.000 euros d’amende.

Raymond Germanos, ex-patron du Service d’information et de relations publiques des armées (Sirpa), qui fut aussi directeur de l’Institut des hautes études de défense nationale (IHEDN), a été renvoyé le 9 octobre dernier devant le tribunal de Paris. On ne l’a appris qu’hier tant cette affaire sensible avait été menée en toute discrétion. Le général d’armée est soupçonné d’avoir téléchargé sur un site autrichien, entre 2004 et 2008, environ 3.000 images d’enfants âgés de 6 mois à 12 ans, mis en scène par des pervers.

L’affaire a débuté en 2006 lorsque les policiers français ont été alertés, via la structure Europol, par leurs homologues autrichiens. Les enquêteurs étaient parvenus à identifier l’adresse internet de M. Germanos sur laquelle étaient importées photos et vidéos pédopornographiques.

// --> // --> C’est ainsi que le militaire est confondu : les policiers perquisitionnent son domicile et saisissent son ordinateur, mettant la main sur les photos, dont certaines, effacées, seront retrouvées grâce à une expertise du disque dur. Contre toute attente, il reconnaît les faits, sans les minimiser.

La première fois, confiera-t-il, c’est par hasard qu’il est allé sur ce site avant de céder « à une curiosité malsaine », selon ses termes, a rapporté, hier à France-Soir, une source judiciaire. Devant la juge d’instruction Géraldine Rigollot, le prestigieux officier supérieur a raconté avoir traversé des épisodes difficiles, liés à des problèmes de santé, qui l’auraient déstabilisé.

Au cours de cette période troublée, il aurait commis ces faits qu’il a lui-même qualifiés d'« aberrants » devant le magistrat instructeur. Raymond Germanos a été mis en examen en 2008. Le parquet de Paris avait requis son renvoi en correctionnelle, désormais acquis. Il encourt deux ans de prison et 30.000 euros d’amende.

Il a entamé un travail avec des psychiatres

Hier, son avocat, Me Olivier Schnerb, n’était pas joignable et, du côté de l’armée, les commentaires étaient succincts. « Nous n’avons rien à dire, une instruction est en cours », indiquait sobrement un interlocuteur du service communication des Armées.

« Le général Germanos n’était plus d’active au moment où les faits présumés lui ont été reprochés. » (sic) Il semblerait que le militaire ait déjà entamé un travail avec des psychiatres pour tenter de comprendre et de lutter contre ses pulsions.

L’information a été révélée hier après-midi lorsque la défense de l’officier s’est présentée devant la cour d’appel de Paris pour demander un assouplissement de son contrôle judiciaire. Il lui est notamment interdit de sortir d’Ile-de-France. La décision sera rendue le 10 novembre.

Diplômé de Saint-Cyr, le général a commandé le prestigieux 2e régiment étranger de parachutistes (2e Rep). Il a également été sous-chef des opérations à l’Etat-major des armées. M. Germanos a été membre des cabinets des anciens ministres de la Défense André Giraud et Jean-Pierre Chevènement, avant de diriger les cabinets militaires de leurs successeurs Charles Millon et Alain Richard. Il est Commandeur de la Légion d’honneur.

La pornographie infantile, un fléau mondial

Définie par les Nations unies comme « toute représentation, par quelque moyen que ce soit, d’un enfant s’adonnant à des activités sexuelles explicites, réelles ou simulées, ou toute représentation des organes sexuels d’un enfant, à des fins principalement sexuelles », la pédopornographie est sévèrement réprimée dans de très nombreux pays, et particulièrement aux Etats-Unis et en Europe occidentale.

Depuis l’éclatement de la bulle Internet, ses méfaits se sont démultipliés : on estime que 40 millions de pages Web lui sont consacré, et l’on peut multiplier par deux, même s’il n’existe pas de statistiques précises, le nombre de photos et vidéos qui circulent entre les mains des prédateurs.

Les acheteurs de ces clichés pédophiles, comme le général Germanos qui a reconnu les faits, enrichissent les trafiquants d’enfants. Rien qu’en Allemagne, les policiers avancent le chiffre de 130.000 jeunes filles et garçons soumis à des pratiques sexuelles dégradantes.

Aux Etats-Unis, le trafic rapporterait trois milliards par an aux prédateurs qui, bien que de plus en plus traqués par les cyberpoliciers, semblent poursuivre leurs activités. Les études effectuées sur les victimes démontrent des ravages indélébiles, comme de graves troubles psychologiques et des tendances suicidaires.

Edition France Soir du mercredi 4 novembre 2009 page 11

 

 

Europe

Autriche: plus grosse opération anti-pédopornographie en ligne impliquant mille personnes

AP | 14.03.2009 | 02:29

L'Autriche a mené la plus grosse opération jamais montée contre des réseaux en ligne de pornographie infantile, en coordination avec plusieurs pays: mille personnes sont impliquées, a annoncé la police autrichienne vendredi.

Des preuves contre 189 personnes vivant en Autriche ont été retrouvées, les recherches se poursuivaient à l'encontre de 97 autres et 935 individus ont pu être identifiés grâce à l'examen d'un site croate. L'enquête avait commencé il y a un an.

Au cours de "l'Opération Sledgehammer" ont été retrouvées 99 photos d'enfants, âgés de seulement 9 à 12 ans. Parmi les victimes, 16 ont pu être identifiées, originaires des Etats-Unis et du Paraguay.

Lors des perquisitions menées dans certaines maisons ont également été retrouvées de la drogue et des armes. Parmi les personnes inculpées figurent quelques enseignants. Certains pédophiles étaient déjà connus des services de police. AP

 

Démantèlement d’un réseau de pornographie enfantine en Allemagne et Autriche

Posté par tatun le 30 septembre 2009

VIENNE - Un vaste réseau proposant sur l'internet des images et vidéos de pornographie enfantine, réalisés parfois dans le cercle familial, a été démantelé en Autriche et en Allemagne, a annoncé mercredi la police autrichienne.

Trois Autrichiens ont été arrêtés, dont l'un à Vienne, sur un total de 22 arrestations, a précisé la police lors d'une conférence de presse à Vienne. Ceux-ci avaient mis les enfants de leur propre famille à contribution.

Un boucher de Vienne, âgé de 41 ans, annonçait ainsi le soir dans les forums internet ce qu'il allait faire avec sa belle-fille de 10 ans et mettait le lendemain les photos en ligne sur son site. Il était père de trois autres enfants et sa femme a affirmé tout ignorer de ses agissements, même si elle s'étonnait qu'il s'enferme parfois dans une pièce avec sa fille à elle.

“C'était la star du forum”, a précisé Harald Gremel, responsable de la cellule protection de l'enfance à la direction de la police de Vienne.

Les enfants apparaissant sur ces clichés et vidéos sont âgés de 8 à 12 ans, selon la police.

L'opération appelée “Forêt hantée” a été menée conjointement par les polices allemande et autrichienne et a permis d'identifier 136 membres du réseau. Au total 12 personnes ont été arrêtées en Allemagne, essentiellement des initiateurs des forums internet sur lesquels ces productions pornographiques étaient proposées et diffusées.

Le principal administrateur du réseau se trouve en détention en Suisse, selon la police autrichienne.

L'enquête, démarrée en Allemagne en janvier et à laquelle la police autrichienne a été associée en mai, a donné lieu à 178 perquisitions aux domiciles de personnes suspectées de participer à ce réseau, et 220 ordinateurs ont été saisis.

Parmi les suspects se trouvent, outre des Autrichiens et Allemands, des personnes de nationalité suisse, espagnole, bulgare, canadienne et américaine.

L'arrestation des Autrichiens a permis, selon la police autrichienne, de remonter ensuite jusqu'à la tête du réseau.

 

Vaste réseau de pédopornographie démantelé en Autriche

La police autrichienne a annoncé vendredi avoir démantelé, en coopération avec d'autres services européens, un vaste réseau de pornographie infantile sur l'internet impliquant plus d'un millier de personnes.

Dans le cas de 189 personnes en Autriche, parmi lesquels des enseignants, les enquêteurs ont pu apporter la preuve de l'échange de matériel pornographique impliquant des mineurs. L'enquête se poursuit, en revanche, pour 97 autres suspects vivant dans le pays.

L'examen d'un site internet croate a, par ailleurs, permis de repérer 935 autres personnes soupçonnées d'avoir participé à ce réseau de photos et vidéos interdites impliquant des enfants.

Lors des perquisitions effectuées au domicile des suspects, la police a saisi, outre du matériel interdit, des drogues et des armes illégalement détenues. Les enquêteurs ont également réussi à identifier 16 des victimes qui apparaissaient sur les films et photos pornos, des enfants âgés de 9 à 12 ans et originaires des Etats-Unis et du Paraguay. (belga)
13/03/09 11h42 (7/7 info)
http://www.7sur7.be/7s7/fr/1505/Monde/article/detail/764853/2009/03/13/Vaste-reseau-de-pedopornographie-demantele-en-Autriche.dhtml

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Couvre feu, Brice "not Nice" Hortefeux tient les promesses des autres

Brice Horteufeux tiens les promesses, même celles des autres...

Quand Jospin était premier ministre:

Le quotidien, l'insécurité : un sentiment croissant, surtout concernant la petite délinquance et les " incivilités ". De l'avis général, c'est un exercice qui est difficile pour le Premier ministre, ce registre restant marqué à droite. On attend en effet fortement une responsabilisation des parents, par des mesures plus répressives que préventives, telles que la suspension des allocations familiales aux familles " à problèmes " ou le couvre-feu imposé aux mineurs. L'urgence d'un discours gouvernemental sur le thème " un délit une sanction " semble s'imposer à tous, on souhaite voir supprimer l'ordonnance de 1945.

Clique pour agrandir

16 août 2004
De Chevènement à Sarkozy (Première partie : 1997-1998)
Généalogie du consensus sécuritaire



La chronologie ci-dessous, qui est loin d’être exhaustive, se veut un outil de travail et une machine de guerre contre l’amnésie collective qu’entretiennent les grands médias quant à la genèse du consensus sécuritaire que nous vivons aujourd’hui. Comme le rappelle l’introduction qui figure dans cette rubrique, ce n’est pas une "demande de sécurité" émanant spontanément de la "France d’en bas" qui a amené les grands médias et la classe politique à se préoccuper des "violences urbaines" et à mener des politiques sécuritaires. C’est au contraire une décision politique qui a précèdé la "demande" populaire, et qui l’a produite.

Préambule : 1994-1996

1994. Mise en place aux États-Unis de la politique pénale de "tolérance zéro".

La "loi des trois infractions" (" three strikes and you’re out ") prévoit notamment la condamnation à la prison à perpétuité au bout de trois condamnations, quelle que soit la gravité des infractions commises. Cette loi est suivie, en 1996, par la " loi sur la responsabilité personnelle et le travail ", qui retire à des millions de personnes le droit à l’aide sociale.

1995. Gérard Le Gall, chargé au Parti socialiste des études sur l’état de l’opinion, publie plusieurs documents internes appelant la direction à "durcir" son discours sur "l’immigration et l’insécurité".

Le but affiché est de "reconquérir" les votes "populaires", qui se seraient portés vers l’extrême droite.

Juillet 1995 et 1996. Publication dans plusieurs grandes villes françaises des "arrêtés anti-mendicité".

Plusieurs maires du Sud de la France, soucieux du confort des touristes et des commerçants, autorisent la police à déplacer de force les mendiants, même si leur comportement ne constitue pas un trouble à l’ordre public. Parmi ces maires, on trouve le maire de Nice, Jacques Peyrat, ancien membre du Front National, mais aussi le socialiste Georges Frêche, maire de Montpellier, et le radical de gauche Michel Crépeau, maire de La Rochelle.

Ce dernier affirme que cette mesure est nécessaire pour que le FN ne trouve pas "prétexte à se développer". Le quotidien lepéniste Présent invite les élus FN à faire de même en "s’abritant" derrière cette "jurisprudence". Le journal ajoute : "Ce n’est pas tous les jours qu’un édile de gauche nous offre le bon exemple et nettoie les rues de leurs parasites".

Le tribunal administratif de Nice, saisi par des associations, décrètera en mai 1997, puis en 1999, que ces arrêtés anti-mendicité sont légaux. Aucune sanction ne viendra non plus des partis politiques.

Juin 1997. Discours d’orientation générale de Lionel Jospin : la "sûreté" sera la "seconde priorité" de son gouvernement, après l’emploi.

Septembre 1997. Débats autour du projet de loi Chevènement sur l’immigration.

Jean-François Kahn lance dans son hebdomadaire Marianne une pétition de soutien au nouveau ministre de l’intérieur, signée entre autres par Philippe Cohen, Sophie Body-Gendrot, Nicole Le Guennec, Paul Thibaud, Olivier Mongin, Blandine Kriegel. Un front commun de soutien au ministre se constitue autour de la revue Esprit et de la famille "républicaniste" (Mouvement des citoyens, Fondation Marc Bloch, Marianne).

Octobre 1997. Congrès de Villepinte. Lionel Jospin et Jean-Pierre Chevènement font de "la sécurité" une priorité.

Invoquant le "droit à la sûreté" de la Déclaration des Droits de l’Homme, le Premier Ministre et son ministre de l’intérieur déclarent que "la sécurité est une valeur de gauche". Marianne se réjouit : "Enfin !". Le député RPR Patrick Devedjian se félicite aussi, mais y voit plutôt une " grande victoire idéologique de la droite ".

1998. Mise en place, en Grande-Bretagne, de la politique de "tolérance zéro".

Après la publication d’un rapport intitulé "Plus d’excuses", le Premier Ministre travailliste Tony Blair déclare qu’il faut rompre avec "la culture de l’excuse" et "humilier les délinquants". Les principales mesures adoptées sont l’ouverture d’une prison privée pour mineurs, l’abaissement à seize ans de l’âge-limite pour l’emprisonnement (et à douze ans pour les maisons de correction), la possibilité donnée aux autorités locales de décréter un couvre-feu nocturne, et la possibilité d’exiger des parents le remboursement des dégâts causés par leurs enfants.

16 avril 1998. Publication par les députés socialistes Christine Lazerges et Jean-Pierre Balduyck d’un rapport parlementaire sur les mineurs délinquants.

Les auteurs proposent notamment d’instaurer un couvre-feu pour les mineurs des " quartiers sensibles ", et de " responsabiliser " les " parents de délinquants " par la suppression des allocations familiales.

4 mai 1998. Publication d’une lettre de Jean-Pierre Chevènement à Lionel Jospin, demandant de mettre fin à la "double compétence" du juge pour enfants.

Le ministre de l’Intérieur écrit : " La double compétence contribue à brouiller l’image de ce magistrat, tantôt juge de la pathologie familiale, proche de l’assistant social, tantôt juge répressif. (...) Cette confusion des rôles est néfaste à l’égard des mineurs dépourvus de repères les plus élémentaires et auxquels il convient d’offrir des représentations plus structurantes ". Cette demande, qui suscite un tollé chez les juges et les éducateurs, est finalement rejetée par le Premier Ministre.

26 mai 1998. Publication par les universitaires Sophie Body-Gendrot et Nicole Le Guennec d’un rapport sur les violences urbaines commandé par le ministre de l’intérieur Jean-Pierre Chevènement.

Les auteures critiquent l’option du " tout répressif " adoptée par la Grande-Bretagne et les Etats-Unis, mais parlent, sans preuves, d’une " augmentation " de la violence des jeunes et préconisent un renforcement de l’arsenal répressif.

Elles insistent notamment sur la nécessité d’une coopération entre la police et l’école, et proposent qu’on oblige certains jeunes à effectuer un an de service militaire ou civil fortement encadré.

8 Juin 1998. Réunion du Conseil de Sécurité Intérieure et annonce d’une politique "de fermeté".

Dans Le Monde, Alain Bauer, PDG d’une société privée de conseil en sécurité, salue le gouvernement, qui a "enfin reconnu honnêtement et courageusement l’existence de l’insécurité". Le ministre de l’intérieur Jean-Pierre Chevènement lui commande un rapport sur l’insécurité et l’organisation de la police.

17 juillet 1998. Publication d’une nouvelle loi relative à la "violence à l’école" (article 645-12 du code pénal).

Une nouvelle infraction pénale est inventée : l’intrusion dans un établissement scolaire.

Septembre 1998. Régis Debray et huit autres intellectuels publient dans Le Monde le Manifeste "Républicains, n’ayons plus peur !", appelant à "refonder" la République en "restaurant" l’autorité et en instaurant la "tolérance zéro des petites infractions".

Les auteurs appellent notamment à ne plus tolérer la consommation de cannabis, "l’usage du baladeur sous les préaux" et les "tenues provocantes" des élèves.

Les auteurs, issus de la revue Esprit (Paul Thibaud, Olivier Mongin, Jacques Julliard) ou proches de Jean-Pierre Chevènement (Régis Debray, Max Gallo, Blandine Kriegel, Mona Ozouf), proposent aussi l’incarcération des mineurs, la suppression des allocations familiales pour les "parents de délinquants", un contrôle plus strict des "flux migratoires" et une attribution "plus exigeante" de la nationalité française. Dénonçant la dictature du " politiquement correct", leur texte établit un lien entre immigration clandestine et recrudescence des viols...

Jean-François Kahn dans Marianne et Jean-Claude Casanova dans Le Figaro saluent le "courage" de ce texte. Quatre mois plus tard, le ministre de l’intérieur, Jean-Pierre Chevènement, rendra publiquement hommage à Régis Debray, Max Gallo, Paul Thibaud et Jean-François Kahn, "qui incarnent la forte persistance de l’idée républicaine en France".

Octobre 1998. Publication d’une circulaire ministérielle invitant les proviseurs à la "mobilisation générale" contre la "violence scolaire".

Il est demandé aux chefs d’établissement " un signalement systématique, directement et en temps réel de tout incident pénalement répréhensible, commis même aux abords de son établissement ". La circulaire prévoit qu’un magistrat du Parquet "spécialement désigné" puisse être joint à tout moment téléphoniquement ou par télécopie, en cas d’urgence. La circulaire demande enfin de "privilégier la procédure de comparution immédiate ".

Novembre 1998. Parution du livre de Sophie Body-Gendrot, Les villes face à l’insécurité, Des ghettos américains aux banlieues françaises.

Tiré du rapport officiel rendu à Jean-Pierre Chevènement, le livre évoque sans l’ombre d’une preuve une "croissance inexorable des phénomènes de violence urbaine. "

Prônant un "juste milieu" entre "le tout-répressif" et le "laxisme institutionnel", l’auteure soutient le principe de la " tolérance zéro " et dénonce "l’impunité" qui règnerait aujourd’hui en banlieue. Elle dénonce l’hégémonie d’une "pensée marxisante", qui a occulté " la responsabilité individuelle ", et d’"une culture psychanalytique qui s’intéresse davantage à la souffrance du délinquant qu’à celle de la société. "

Décembre 1998. Publication par les élus socialistes Julien Dray et Jean-Paul Huchon du Rapport pour le conseil régional d’Ile-de-France, Action régionale en faveur de la sécurité.

Parmi les principales mesures proposées, on trouve l’amélioration de l’accès au logement des policiers et des adjoints de sécurité par un accès privilégié aux HLM.

Décembre 1998. Publication du livre de Sébastian Roché, Sociologie politique de l’insécurité.

L’auteur, qui intervient de plus en plus dans les Cahiers de la Sécurité intérieure (publication du Ministère de l’Intérieur) et dans les grands médias, soutient que la délinquance n’est pas liée essentiellement aux "déterminations économiques", mais qu’elle s’explique plutôt par un urbanisme qui génère de l’anonymat et par "l’idéologie démocratique" qui exalte la "réalisation de soi" au détriment du respect des "interdits". Aujourd’hui, explique-t-il, "la société n’est plus en mesure de favoriser l’autocontrôle des pulsions". (Sur ce livre, cf. la critique de Laurent Mucchielli, sur ce site, dans la rubrique "Études de cas").

Seconde partie

Cette chronologie est extraite de : Pierre Tévanian, Le ministère de la peur. Réflexions sur le nouvel ordre sécuritaire, paru aux éditions L’esprit frappeur en novembre 2003.

http://www.rosenczveig.com/Nanterre/Histoire%20Repression.htm


19/10/2001 à 01h18

Quand Jospin félicite ses ministres.

«C'était excellent. Il faut savoir mettre la droite en contradiction avec elle-même.» C'est en ces termes que Lionel Jospin a félicité Jacques Floch, secrétaire d'Etat aux Anciens combattants, au cours de la réunion de ministres qui se tenait hier. Interrogé mercredi à l'Assemblée sur le drame du 17 octobre 1961, Floch avait évoqué le couvre-feu mis en place par le régime gaulliste «sur la base du faciès». Une partie des députés de droite avait alors quitté l'hémicycle. Jospin, en veine de compliments, a également salué Michèle Demessine (PCF), qui, élue au Sénat, va quitter le secrétariat d'Etat au Tourisme.(Libération)

VICHY

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03/11/2009

Tav Falco "Come on little mama"

21:56 | Lien permanent | Commentaires (0) |

La France, Vichy, et ses soldats pas comme il faut...

Quand vichy internait ses soldats juifs d'algerie.

Le courrier date du 28 février 1941: «Les rapports sur l'état

d'esprit des troupes de l'Afrique du Nord font ressortir que les juifs demeurés dans les unités ont une influence néfaste et que, par leur manque de sens national, ils nuisent au bon moral dans ces unités.» Il est adressé au général Weygand, délégué général du gouvernement de Vichy en Afrique française, par le général Huntziger, secrétaire d'Etat à la Guerre de Pétain, qui lui demande de «faire cesser cet état de choses» et de «retirer tous les juifs des unités de l'Afrique du Nord». Depuis la fin de la Seconde Guerre mondiale, ce document dormait dans les archives de l'armée de terre au château de Vincennes. C'est pourtant une des pièces maîtresses d'un récit jamais vraiment écrit: celui des militaires français de confession juive en Afrique du Nord sous le régime de Vichy. Une page noire de l'histoire de l'armée française, sur laquelle le Service historique de l'armée de terre (Shat) n'envisage toujours pas de travailler, même s'il a accepté de collaborer à l'enquête de Libération.

Décret Crémieux. En 1940, les 110000 juifs algériens, selon le recensement de 1931, sont dans leur quasi-totalité des citoyens français. Contrairement à leurs coreligionnaires du Maroc et de Tunisie, ils le sont devenus grâce au décret Crémieux du 24 octobre 1870 qui déclarait citoyens français «les Israélites indigènes des départements de l'Algérie». En septembre 1939, lors de la déclaration de guerre, les jeunes Français sont mobilisés en Algérie comme en métropole. Parmi eux, plusieurs centaines de juifs rejoignent leurs unités, souvent des régiments de zouaves ou de chasseurs d'Afrique. La défaite de mai-juin 40 les y surprend. Dès l'été, ils se trouvent dans la situation inconfortable d'être les soldats d'une armée aux ordres d'un pouvoir antisémite. Puis, quatre jours après l'adoption du statut des juifs, une loi abroge, le 3 octobre 1940, le décret Crémieux. Les juifs d'Algérie, cessant d'être des citoyens français, redeviennent des «Israélites indigènes». Cette mesure touche également les militaires. Le 10 novembre 1940, le chef d'état-major de l'armée de terre, le général Picquendar, décide que «les militaires israélites appelés appartenant aux classes 1938 et 1939, touchés par la loi du 3 octobre 1940 portant statut des juifs, doivent être maintenus sous les drapeaux». Pour ces jeunes, dont on ignore le nombre exact, l'engrenage commence, même s'ils restent dans leurs régiments où ils affrontent l'antisémitisme des Français d'Algérie. Le secrétaire d'Etat à la Guerre reconnaît que «leur libération pure et simple serait la solution la plus commode», mais, explique-t-il au général Weygand, cette mesure «pourrait mécontenter gravement les appelés indigènes algériens (musulmans, ndlr) maintenus sous les drapeaux». Une explication peu convaincante. Comme le font remarquer les historiens américains Michaël R. Marrus et Robert O. Paxton (1), «les efforts de la propagande française pour exciter les masses musulmanes contre les juifs aboutirent à un échec notable».

Le 27 mars 1941, à la suite du courrier d'Huntziger à Weygand, deux décisions de l'état-major de l'armée scellent leur destin. A Vichy, le général Picquendar signifie à Weygand que «les militaires juifs algériens récemment déchus de la nationalité française» seront «groupés en une unité de travailleurs jusqu'à la libération de la classe à laquelle ils sont attachés». Concrètement, l'armée les envoie dans des camps de travail du Sud algérien" Quant à la trentaine de juifs qui avaient conservé la nationalité française (parce qu'ils l'avaient acquise d'une autre manière que le décret Crémieux), ils sont «mutés dans les corps de la métropole» et seront d'abord «dirigés vers Port-Vendres (Pyrénées-Orientales, ndlr) d'où ils seront répartis dans la 16e division militaire (région de Montpellier, ndlr)». Plutôt que de les protéger en les éloignant de l'Europe nazifiée, l'état-major les envoie tranquillement en zone dite «libre». Une zone que les Allemands envahiront vingt mois plus tard, sans que les militaires français ne tirent un coup de feu" «Corbeaux». En avril 1941, les soldats juifs d'Afrique du Nord font leur paquetage et se rendent à Bedeau, dans l'Oranais et à Telergma, dans le Constantinois. Selon le secrétariat d'Etat aux Anciens Combattants, Bedeau reçoit 180 appelés d'Algérie et du Maroc, Telergma 90 de Tunisie et d'Algérie, où ils forment deux «Groupes de travailleurs israélites» (GTI). Ils sont d'abord encadrés par des officiers et des sous-officiers d'active puis, à partir de mars 42, par des «civils» du service d'ordre légionnaire (2), l'organisation qui donnera naissance à la Milice. A cette date, leurs effets militaires leur furent retirés et les «travailleurs israélites» reçoivent une tenue noire" qui leur vaudra le surnom de «corbeaux». Ils sont affectés à des travaux de bûcheron ou de terrassement, «l'épuisante et mortelle corvée de caillasse», selon Léon Binquet «détenu» à Bedeau. Des documents de l'époque, archivés au Centre de documentation juive contemporaine, décrivent la vie dans ce camp: «Malgré le climat rigoureux, les hommes sont logés sous la tente dans des conditions d'hygiène précaire. Ils ont des vêtements de rebut et la nourriture est insuffisante [...] Ils y endurent le froid, la faim, les brimades» d'un encadrement antisémite. Ces militaires juifs affectés dans les groupes de travail ne constituent qu'une petite partie de l'ensemble des juifs internés en Afrique du Nord. Les historiens Michaël R. Marrus et Robert O. Paxton s'accordent sur le chiffre de 14000 à 15000, qui furent soumis à de mauvais traitements par les autorités françaises. En novembre 1942, les Américains débarquent en Algérie et au Maroc. Après s'être opposée quelques jours aux Alliés, l'armée française reprend le combat contre l'Allemagne et l'Italie. Les Groupes de travailleurs israélites ne disparaissent pas pour autant. Ils repassent sous statut militaire et deviennent des «compagnies de pionniers israélites». Dans les deux camps de Bedeau et de Telergma, la vie matérielle s'améliore, mais l'ambiance de l'armée du général Giraud reste franchement antisémite. Un document de l'époque dénonce le fait que «les travailleurs qui sont suspectés de sentiments proalliés sont sévèrement punis ou battus» et parle de «châtiments exemplaires infligés à cinq ou six travailleurs qui avaient crié "Hello Boys au passage de jeeps américaines». Les militaires redoutent surtout de voir ces jeunes soldats rejoindre les Français libres de Leclerc, alors qu'à Alger la bataille fait rage entre giraudistes et gaullistes. Il faudra attendre la victoire définitive de ces derniers pour que les compagnies israélites soient finalement dissoutes, d'avril à juillet 43. Beaucoup s'engagent immédiatement, comme David Drai, qui participe aux campagnes d'Italie, de France et d'Allemagne, où il obtient la croix de guerre.

Mines de charbon. Le sort des trente militaires juifs de nationalité française mutés en métropole en avril 1941 reste incertain, à l'exception de deux d'entre eux. Débarqués à Port-Vendres, ils sont affectés par groupe de deux dans des batteries de défense antiaérienne sur la façade méditerranéenne. Paul Halimi et Eugène Attali sont démobilisés en 1942, mais ils se retrouvent coincés en métropole, où ils n'ont aucune attache familiale. En mal de main-d'oeuvre, les services de Vichy les envoient dans les mines de charbon de la Loire, à Saint-Chamond et à Saint-Etienne. Grâce à de faux papiers, ils parviennent à échapper aux rafles antijuives et à la déportation. «Halimi et moi avons sauvé notre peau, mais que sont devenus les autres de Port-Vendres?», se demande aujourd'hui Eugène Attali. Paul Halimi, haut fonctionnaire retraité du ministère de l'Agriculture, se bat depuis des années afin d'obtenir la reconnaissance du statut «d'interné» pour ces soldats français maltraités par le régime de Vichy. «Je ne demande qu'une réparation symbolique», constate Paul Halimi. Jusqu'à présent, le secrétariat d'Etat aux Anciens Combattants fait la sourde oreille.

(1) Vichy et les juifs, Le Livre de Poche, Biblio-essais, 1993.

(2) Contrairement à ce que son nom pourrait laisser croire, le service d'ordre légionnaire (SOL) n'avait rien à voir avec la Légion étrangère, très présente en Afrique du Nord. Le SOL faisait partie de la Légion française des combattants, une organisation vichyste.

MERCHET Jean-Dominique (Libération)

doc de Probe :
4221_Doc3_juifs_algerie_petain_dg.pdf

Benjamin Stora, « Les trois exils des Juifs d’Algérie », paru en 2006 aux éditions Stock, où l’historien résume parfaitement cet épisode de l’histoire française : « Par simple décret, la France peut retirer ce qu’elle a donné… Plus rien désormais ne sera comme avant. La leçon ne sera pas oubliée. »

 

Assez français pour se faire tirer dessus : l’affaire Guissé

En 2002, notre ami et encore compatriote Ounoussou s’engage sous les drapeaux du premier régiment de Hussards Parachutistes, basé à Tarbes, dont les ancêtres, pas encore parachutistes, ont combattu à Valmy, Jemmapes, Castiglione, Sebastopol, entre autres faits d’arme, et dont la devise est : Omnia si perdas, famam servare memento (Si tu as tout perdu, souviens toi qu’il te reste l’honneur).

Il va servir en Afghanistan en 2007-2008 où son comportement ne lui vaudra que des louanges. Il atteindra le grade de Brigadier.

Mais voilà. Depuis 1993 et le tournant des lois Pasqua, la République fait la chasse aux faux français. La décolonisation a été un tel foutoir que des gens sont devenus français sans vraiment en remplir les conditions (ce qu’eux même ignoraient d’ailleurs). Et le parquet de Rouen, suivant en cela les instructions générales de la Chancellerie, je tiens à le préciser (un procureur de la République aujourd’hui est autant capable d’initiative individuelle que l’attaque de l’équipe de France de football sous Domenech, c’est dire), va contester la nationalité d’Ounoussou Guissé.

Le raisonnement est le suivant.

Ounoussou est né au Sénégal d’un père né en Afrique Occidentale Française devenue le Sénégal pour cette portion. Pour qu’il soit français, il faut donc que son père Daouda ait été français à sa naissance ou ait acquis la nationalité avant ses 18 ans.

Pour que Daouda ait été français en 1989, il fallait qu’il eût son domicile en France le 20 juin 1960, date de l’indépendance. Or la jurisprudence de la cour de cassation, inspirée sur ce point par un vent mauvais, a créé le concept de domicile de nationalité distinct du domicile civil au sens des articles 102 et suivants du Code civil. Par des décisions répétées des 20 décembre 1955, 9 janvier 1957, 25 juin 1974 et en dernier lieu du 28 janvier 1992, la cour définit le domicile de nationalité comme d’une résidence effective présentant un caractère stable et permanent et coïncidant avec le centre des attaches familiales et des occupations professionnelles.

Vous avez compris. Le parquet constatant que Daouda Guissé avait non pas une mais plusieurs épouses et que celles-ci vivaient semble-t-il au Sénégal puisque tous les enfants de l’intéressé y étaient nés, il estime que son domicile de nationalité était en fait au Sénégal, et que l’article 13 du Code de la nationalité devenu l’article 153 modifié a contrario n’avait pu jouer. 49 ans après, le parquet estime que Daouda Guissé n’avait jamais été français et que par voie de conséquence son fils ne l’avait jamais été non plus. Cachez moi cet uniforme que vous ne sauriez porter, brigadier. Et comme on dit chez vous, Nationalitas si perdas, famam servare memento.

Mais on n’abat pas comme ça le hussard sur le droit.

Le procureur de la République s’est, comme on dit en termes juridiques, fait bananer en première instance. Le tribunal de grande instance lui a dit qu’il est bien gentil de se réveiller en 2006, mais que la prescription, c’était trente ans à l’époque. Il aurait dû se réveiller dans les 30 ans qui ont suivi la délivrance du certificat de nationalité de 1962, soit en 1992 au plus tard.

Que croyez-vous qu’il arriva ? Le parquet fit appel, et c’est cet appel qui a été examiné par la cour d’appel de Rouen. Le délibéré sera rendu une semaine après la commémoration de l’Armistice de 1918 (tiens, le régiment du brigadier Guissé s’est illustré à la bataille de la trouée de Charmes et à la deuxième bataille de l’Aisne pendant la Grande Guerre), le 18 novembre prochain.

À ce stade du récit, je dois confesser mon impuissance à comprendre cet acharnement du parquet à vouloir dépouiller de sa nationalité un de nos soldats, au comportement exemplaire, et qui est allé à un endroit ou porter un drapeau cousu sur l’épaule vous expose aux balles, aux bombes et aux couteaux.

D’autant plus que le bien fondé de l’action du parquet m’apparaît assez douteux. Nul ne conteste que le père d’Ounoussou Guissé a résidé en France de mars 1960 à 1975. Ce qui semble indiquer qu’il y avait bien son domicile.

Il y avait pourtant une issue élégante : ne pas faire appel. Il y en d’autres, moins élégantes. L’article 21-13 du Code civil lui permettra, en cas de perte de la nationalité, de la récupérer aussitôt par la possession d’état. Il peut aussi bénéficier d’une naturalisation-éclair selon la procédure dite Carla Bruni.

Donc Ounoussou Guissé restera français ou au pire le redeviendra. Alors pourquoi le faire passer par cette humiliante procédure ?

Et comme la République ne fait jamais les choses à moitié, non seulement elle lui conteste sa qualité de français sur le plan judiciaire, mais sur le plan administratif, cela fait un an qu’il demande à faire venir sa fiancée en France pour pouvoir l’épouser. En vain, le consulat général de France à Dakar refuse le visa à sa fiancée, et ce malgré les interventions de Jean Glavany, député SRC de Tarbes.

Ounoussou Guissé est juste assez français pour se faire tirer dessus. Pour pouvoir voter ou épouser celle qu’il aime, la République qu’il sert le prie gentiment d’aller se faire voir.

Contrairement à son président, la République est bien ingrate envers ses enfants.

Notes

[1] L’article 153 disposait que les personnes non originaires domiciliées sur un territoire accédant à l’indépendance pouvait recouvrer par déclaration la nationalité française si elles établissaient préalablement leur domicile en France. A contrario, on en déduisait que les personnes non originaires domiciliées en France avaient gardé leur nationalité et n’avaient donc pas à souscrire de déclaration.

Par Eolas le Mardi 13 octobre 2009



Affaire Guissé : que faut-il faire pour être français en Sarkozie ?

Etre français, c’est simple me direz-vous. Il suffit d’avoir un père ou une mère qui a la nationalité française ! Eh bien non ! Ah bon ! Mais si en plus vous êtes soldat dans l’armée française, avez combattu au Tchad et en Afghanistan au sein de cette même armée française ? Eh bien non, du moins pas dans ce beau pays qu’est devenue la Sarkozie et que j’ai honte désormais à appeler France.

C’est pourtant ce qui arrive au soldat Ounoussou Guissé, brigadier au 1er régiment de hussards parachutistes (RHP) de Tarbes, engagé en 2002 et ayant servi au Tchad et en Afghanistan.

Son père a obtenu la nationalité française en 1962. Au moment de l'indépendance du Sénégal, les Sénégalais qui résidaient en France ont pu choisir de devenir Français. C'était le cas du père d'Ounoussou qui travaillait au Havre. Mais sa femme et ses enfants étaient restés sur le sol africain. C’est l’argument du Ministère de la Justice pour contester la validité de la naturalisation du père d’Ounoussou.

Donc, 44 ans après, QUARANTE QUATRE ANS APRES, le ministère de la justice, le 18 décembre 2006, date de son assignation au tribunal de Rouen, conteste la nationalité française du soldat Ounoussou Guissé. Le tribunal a débouté le ministère en 2008. Qu’à cela ne tienne, le ministère a fait appel. Au tribunal de grande instance de Rouen, l’audience avait lieu le 7 octobre 2009. Le jugement a été mis en délibéré pour le 18 novembre 2009 !

La même « mésaventure » a atteint son frère Amara, lui aussi membre de l’armée française au 12ème régiment d'artillerie d'Oberhoffen (Bas-Rhin), lui aussi ayant participé à des opérations extérieures, lorsque le tribunal de Strasbourg le convoque le 16 Mars 2007 !

Pour plus de détail, lire « Il faut sauver le soldat Guissé » et « Etre ou ne pas être … Français » sur le quotidien Paris Normandie.

Aussi sur le blog « Secret Défense » de Jean-Dominique Merchet, journaliste à Libération.

Que faut-il faire pour être Français en Sarkozie ? Etre Breton ou Auvergnat depuis 50 générations, produire des pièces justificatives datant de Louis XI ? Quand aux Alsaciens, on peut se poser la question, un peu Allemand non ? Les Normands, c’est carrément perdu : Déjà qu’ils viennent du Danemark ou de Norvège et en plus ils ont été Anglais ! Ah zut, en Aquitaine aussi !

Quand à la racaille des banlieues, aller un petit coup de Karcher, et ouste …. Rachida Dati ? Zut, on avait oublié de vérifier au sein du Ministère de la Justice !

Et Nicolas Sarközy de Nagy-Bocsa, un hongrois ! Incroyable. Comment, son père n’est pas né en France ! Ah bon, comme pour le soldat Guissé, tiens donc ! Un petit charter vers Budapest ?

Quand arrêterons-nous ce délire ? Faut-il remonter à Cro-Magnon et aux premiers peuplements humains de la France pour justifier de sa nationalité !




23/10/2009 11:22:40 | La rédaction web de Jeune Afrique | Par : Habibou Bangré

France-Sénégal : l'épineuse affaire des frères Guissé

Les frères Guissé sont face à un imbroglio juridiqueLes frères Guissé sont face à un imbroglio juridique© AFP

Peut-on défendre les couleurs de la France et se voir refuser la nationalité de ce pays ? Cette question est actuellement soulevée par le cas des frères Guissé, deux jeunes militaires sénégalais dont la citoyenneté fait débat.

Ounoussou Guissé, 29 ans, est brigadier au 1er régiment de hussards parachutistes de Tarbes, dans le sud-ouest de la France. Son frère aîné Amara, 31 ans, est, quant à lui intégré, au 12e régiment d’artillerie d’Oberhoffen (Est). Ils ont combattu pour le compte de la France au Tchad, en Afghanistan ou en Bosnie.

D’origine sénégalaise, ces deux militaires de carrière espéraient faire jouer leur filiation via leur père pour devenir français. Mais cette demande ne va pas de soi. Cette naturalisation est même impossible souligne-t-on au ministère français de l’Immigration. « Ce choix se heurte à l’absence de la nationalité française de leur père, qui n’a pas fixé son domicile en France ce qui a empêché de lui reconnaître la nationalité de plein droit, et dont la situation matrimoniale a empêché d’enregistrer la déclaration de nationalité », explique le ministère dirigé par Eric Besson. De fait, les Sénégalais ont été déboutés de leur demande.

Hervé Morin à la rescousse

Ounoussou Guissé avait obtenu gain de cause pour cette demande en première instance devant le tribunal de grande instance de Rouen mais le parquet a interjeté appel. Le verdict sera rendu le 18 novembre prochain par la cour d’appel de Rouen. En mars 2007, Amara avait pour sa part reçu « un courrier du tribunal de grande instance de Strasbourg contestant sa nationalité », indique le communiqué de la Défense.

« Dans l’hypothèse où la justice viendrait à refuser la nationalité française à nos deux soldats, une nouvelle procédure serait engagée pour leur permettre de voir leurs droits reconnus très rapidement », a réagi Hervé Morin après avoir reçu les deux militaires le 12 octobre. Le ministre de la Défense a ajouté que sa collègue de la Justice, Michèle Alliot-Marie, qui s’est dit « extrêmement sensible » à sa démarche « prendra des mesures pour que de telles situations, complètement incongrues et saugrenues, ne se reproduisent plus ».

Services rendus à la France

Quels éventuels recours reste-il aux soldats ? « Ils peuvent faire une demande de naturalisation ou, comme le prévoit le code civil, justifier de dix ans de présence en France », explique-t-on au ministère de la Justice, resté discret sur cette affaire. Au ministère de l’Immigration, on souligne qu’Ounoussou et Amaré Guissé peuvent demander leur naturalisation « compte tenu des services accomplis dans l’armée française » et « s’ils peuvent attester de services exceptionnels rendus à la France ». Et de conclure que si les frères Guissé souhaitaient s’engager dans une telle démarche, Eric Besson demanderait « un examen attentif et bienveillant » de leur requête.

« Bienveillant ? Ça veut dire quoi ? Qu’on leur fait l’aumône pour qu’ils soient français alors qu’ils le sont de plein droit ? », s’insurge Gaspard Mbaye, président de l’Association mémoire du tirailleur sénégalais, basée à Nice (Sud).

Les frères Guissé, tirailleurs des temps modernes ?

Saluant la fermeté d’Hervé Morin sur cette affaire, Gaspard Mbaye et Sékou Diabaté de la Coordination des associations des Sénégalais de l’extérieur (Case), estiment que le fond du problème ressort d’une « discrimination ».

« En vérité, la politique française de restriction de l’immigration est telle qu’il faut toujours moins de ressortissants en provenance d’Afrique. Si les deux frères étaient originaires d’un autre continent, il n’y aurait pas eu de problème », estime Sékou Diabaté, président de cette association. Et aux deux militants de rappeler le cas des tirailleurs sénégalais, qui bataillent toujours pour aligner leur pension sur celles de leur frères d’armes français « de souche ».

Toujours est-il que l’affaire Guissé soulève bien des questions : le ministre de la Défense aura-t-il les moyens de sa politique ? D’autres soldats d’origine étrangère ont-ils été déboutés de leur nationalité depuis la jurisprudence de la cour de cassation ? Enfin, quels métiers autres que ceux de l’armée peuvent ouvrir à une naturalisation pour « services rendus à la France » ? Aux ministères de la Défense, de la Justice et de l’Immigration, on ne dispose pour l’heure d’aucune réponse.

http://www.jeuneafrique.com/Article/ARTJAWEB20091023112237/-France-Senegal-immigration-racisme-France-Senegal---l-epineuse-affaire-des-freres-Guisse.html

18:32 | Lien permanent | Commentaires (0) |

Toulouse : Procés des inculpés du 11 mars

 

CONTRE L’INCULPATION PERMANENTE

Sept personnes ont été interpellées mercredi 11 mars, suite à une action collective d’autoréduction dans un supermarché, appelée par l’AG interluttes. Elles ont été libérées jeudi 12 mars après 22h de garde à vue. La forte mobilisation, étudiante notamment, qui a suivi les interpellations, a contribué à des libérations sans passages en comparution immédiate. Mais..

Les inculpéEs passent en procès mardi 3 novembre à 13 h30

Qui vole qui ?

Alors que pour chacunE d’entre nous il devient de plus en plus dur de finir les fins de mois, surtout les trente derniers jours, pour Casino c’est le jackpot quotidien. Modeste cinquième dans le classement de la grande distribution en France, le groupe dégageait plus de 28 milliards d’euros de chiffre d’affaires en 2008. En moyenne, un supermarché de la taille de celui qui fut réquisitionné le 11 mars à Toulouse brasse près de 30 000 euros par jour.

La grande distribution, comme son nom l’indique, ne produit rien, mais accumule des marges astronomiques – jusqu’à 60% – sur le dos des producteurs via le racket exercé par les grandes centrales d’achat. Ces marges engraissent les actionnaires sans être véritablement répercutées sur les salaires des employéEs, pas plus que sur les prix en magasin.

Qu’est-ce qu’une autoréduction ?

L’autoréduction, aussi vieille que la propriété privée, consiste à se réapproprier collectivement et immédiatement les biens communs. C’est une forme de lutte et de revendication employée partout dans le monde. En France, les autoréductions se sont multipliées depuis les années 1990, à Paris, Lille, Rennes, Caen, Nantes ou Grenoble, visant essentiellement la grande distribution. L’autoréduction du 11 mars à Toulouse se voulait une dénonciation du système de production capitaliste, de son gâchis, de la misère qu’il engendre et dont il se nourrit, et que la « crise » actuelle ne fait que conforter. Il ne s’agit pas pour nous d’amender ni de réformer ce système, mais d’en changer. Produire pour l’usage, pas pour les profits.

Rassemblement Mardi 3 Novembre 13 h30 devant le palais de Justice de Toulouse Allée Jules Guesde - Métro Palais de Justice - Ligne B

Allée Jules Guesde, 31000 Toulouse

10:43 | Lien permanent | Commentaires (0) |

 
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